In dem Moment, wo das Geschehen auf der Bühne eher nach angestrengter Arbeit als nach Freude aussieht, langweilt es. Das bedeutet, man sollte sich nicht auf mehr als zwei Regeln gleichzeitig konzentrieren. Für alte Bühnenhasen bedeutet es: Entwickle ein Gespür dafür, wann etwas zur Routine wird. Egal ob lustiges Impro-Spielchen oder elaborierte Langform – für den Zuschauer ist es nur spannend, wenn es auch für den Spieler spannend ist.

Freude und Arbeit
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2 Kommentare zu „Freude und Arbeit

  • 2007-12-19 um 10:53
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    danke für dein Blog!

    robert pfaller meint:

    Im Spiel spielen sich die Individuen für die Arbeit und das übrige Leben frei. Indem sie kurz dem gesteigerten Ernst des Spiels genüge tun, machen sie sich fähig für den Halbernst der Arbeit und des übrigen Lebens.
    Die Individuen flüchten folglich nicht aus einer schwer erträglichen Arbeitssituation in die narzißtisch-lustvolle Sphäre des Spiels, sondern umgekehrt: ein kurzer Besuch der tyrannischen Spielsphäre läßt sie erleichtert in die vergleichsweise harmlose Arbeitssphäre flüchten.

    *http://geeklinux.livejournal.com/26371.html#cutid1

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