In Johnstones Buch gibt es das seltsame Kapitel „Wie man kein Held ist“. Auch sonst lässt er zur Heldenfrage hier und da einen Gedanken fallen: Die Heldin muss gemartert werden usw.
Abhängig von der Länge der Szenen ergibt sich auch, wie schnell „die Heldin gemartert“ werden muss, wieviel Zeit wir uns für eine positive Plattform lassen usw.
Eine hübsch einfache Faustregel, um nicht in eine Vertauschung der Helden zu rutschen: Der Held sagt „Ich“, alle anderen sagen „Du“. (Mit anderen Worten: Es geht immer um den Helden.)

Protagonist/Held sein
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Ein Kommentar zu „Protagonist/Held sein

  • 2008-01-11 um 14:02
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    hat der wunsch, die heldenrolle zu finden, auch was mit konkurrenz zu tun. gibt es einen spontanen streit um die helden rolle?

    bei dem film „boese zellen“ spinnt dich die geschcihte vom einen zum andern.

    „Sie zeigt ihre Figuren, aber sie beurteilt sie nicht. Das dichte Bild, das dabei entsteht, lässt deutlich werden, wie wenig die Akteure in einer von Konsum und Geld, medialer Überformung und Fremdbestimmung gezeichneten Welt gelernt haben, miteinander in einer Weise zu kommunizieren, die es ihnen ermöglichen würde, von Zuneigung geprägte Beziehungen miteinander einzugehen.“
    aus filmzentral.com

    lg
    wil

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