Es ist sinnlos, beim Schauspiel von „authentischen“ Emotionen zu reden, wenn man Emotionen nur statisch auffasst. Das Geschick des Schauspielers liegt nämlich gerade in der Fähigkeit, einen flexiblen, dynamischen Umgang mit Emotionen zu finden, mit der eigenen Innenwelt zu spielen. Würden wir uns als Schauspieler von den eigenen Gefühlen, wie z.B. Trauer, Gier, Wut, Verliebtheit usw. forttragen lassen, wäre auch authentisches Spiel nicht mehr möglich. Die Zuschauer sähen dann nur noch einen sich peinlich gehen lassenden Spieler.

Authentizität und „Authentizität“
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