Die Stimme ist ein dankbarer Ausgangspunkt für die Entwicklung von Figuren. Es funktioniert bei den meisten Schauspielern – physische und geistige Haltung folgen.
„Bei der Entwicklung der Parodien gehe ich handwerklich vor. Am Anfang steht die Arbeit mit der Stimme: Ich nehme markante Passagen des Originals mit meinem Diktiergerät auf und übe sie immer und immer wieder. Da seziere ich regelrecht: Wo sind die Atempausen? Ist da ein Lispeln drin, ein Dialekteinschlag? Ich laufe durch meine Wohnung, mache Stimmen nach und werde bekloppt dabei. Danach kümmer ich mich um Mimik und Gestik. (…) Ich versuche nicht, die Charakterstrukturen meiner Vorbilder zu analysieren.“ (Max Gierman in taz 22.9.2009)

Figuren von der Stimme her entwickeln
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