Gute Anmoderationen, die auch ein bisschen gute Laune versprühen sollen, sind effizient: Wenig Aufwand, hohe Wirkung.
Das Publikum hat ein natürliches Bedürfnis zu klatschen. Das muss man ihm nicht gewaltsam aufdrücken, darf es ihm aber auch nicht vorenthalten.
N. beispielsweise brüllte in einer Literaturveranstaltung immer mit hysterischer Stimme über den Applaus, als müsse er im Colosseum gegen die blutrünstige Masse anschreien.
G. hingegen ließ durch die Ambivalenz seines Sprechens und seiner Stimmführung das Publikum im Unklaren, wann es überhaupt klatschen durfte.
Klarheit. Knappheit.

Effiziente Anmoderationen
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