In anderem Zusammenhang habe ich von der Technik der Visualisierung gelesen. Mir ist dabei klar geworden, dass ich das gerade im Improtheater schon seit meiner Anfängerzeit benutzt habe:
Ich stelle mir z.B. mit geschlossenen Augen eine für mich typisch schwierige Impro-Situation vor und spiele mögliche Szenarien durch.
Auf diese Weise habe ich Games erfunden, Langformen, ganze Workshop-Einheiten und Show-Formate.
Die beste Zeit dafür: Im Mittags-Halbschlaf dösend.
Man mag einwenden, das widerspreche dem Impro-Gedanken, nichts vorauszuplanen. Aber ich plane nicht Szenen oder Storys voraus, sondern Möglichkeiten des Geistes und des Körpers, sich in bestimmten Situationen zu verhalten.

Visualisierung
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