Aktuelles
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Juli/August 2003
Juni 2003 (Poetry Slam USA Tour)

Januar / Februar 2004


(Da diese Möglichkeit viel seltener wahrgenommen wird als möglich, weise ich an dieser Stelle noch mal darauf hin, dass man für sämtliche Auftritte bzw. Shows, an denen ich beteiligt bin, Freikarten bekommen kann. Wie das geht, steht am Ende der Auftrittsseite, und zwar hier.)

8. Februar 2004
Werde von einem lauten Zweitakterknattern aus meinem Gegrübel hochgeschreckt. Ich sehe aus dem Fenster - Falko Hennig lässt sich in seinem Trabanten-Trabant mit Frau fotografieren. ich wette, bald werden seine engen Verwandten und Freunde dieses Foto als Motiv auf einer Hochzeitseinladung bewundern können.
Und so sah die Fahrt vom 2. Stock gefilmt aus:

Gut, dass es Menschen wie Falko gibt.

4. Februar 2004
Als ich vor ein paar Tagen mal nachgesehen habe, mit welchen Suchbegriffen Google-Benutzer auf diese Seite stoßen, zuckte ich mit den Schultern, als die Top 5 wie üblich
1. Geschichten
2. Stones
3. Rolling
4. Kurt
5. Alben
6. Krömer
lauteten.
Interessant auch, Suchbegriffe wie "Zivilpolizei", "Slip beiseite". Doch ich muss sagen, ich war einigermaßen beunruhigt, als ich feststellte, dass jemand mit der Wortkombination "Schalldämpfer aus Flasche" auf diese Seite gestoßen ist. Soll ich jetzt etwa die Zivilpolizei einschalten?

31. Januar 2004
Eine AFP-Meldung von heute:
"Die USA haben drei Jugendliche Häftlinge aus dem Stützpunkt Guantánamo auf Kuba entlassen. (...) Die Pentagon-Führung habe beschlossen, dass die Jugendlichen keine Bedrohung mehr darstellen, und deshalb auch nicht mehr rechtlich belangt würden."
Als ich das las, fragte ich mich:
1) Heißt das, dass die anderen Gefangenen auf Guantánamo jetzt doch irgendwann rechtlich belangt werden?
2) Wird jetzt jeder, der eine Bedrohung darstellt, rechtlich belangt.
3) Wird jeder, der keine Bedrohung darstellt, freigelassen?
4) Was versteht die Pentagon-Führung unter dem Begriff "rechtlich"?

Guantanamo Torture
KZ Guantánamo

25. Januar 2004

Die mir am zweithäufigsten gestellte Frage lautet: "Dan, welches sind denn deine Lieblingstiere. Aus diesem Grunde hier die Charts:

Platz 4.109.875 - Der Hund
Platz 10  - Der Piranha
Platz 9 - Der Marabu
Platz 8 - Der Adler
Platz 7 - Die Stubenfliege
Platz 6 - Das Känguru
Platz 5 - Die Kobra
Platz 4 - Der Gorilla
Platz 3 - Das Zebra
Platz 2 - Ameisenbär und Miniermotte
Platz 1 - Der Mensch


Gestern, am 24.1.04, lief ich am Friedhof Ackerstraße vorbei. Man konnte von außen in das sonnenlichtdurchflutete Verwaltungszimmer der Grabhalle gucken. Ich habe geknipst:


Die Würde der Grabhalleale wurde durch die in dezentem Schwarz
gefärbte DDR-Tasse unterstrichen.

23. Januar 2004

Es ist mir gelungen, den Fotografen Matthias Fluhrer, der auch die letzte Bilderserie der Chaussee der Enthusiasten geschossen hat, zu überreden, ein paar Einzelfotos von mir zu knipsen. Das hat er auch getan. Eines kann man hier sehen:

Dans Zunge
Digitale Bildbearbeitung oder anatomisches Wunder?

Wenn er mich nicht gerade fotografiert, dann improvisert Matthias auch mit mir beim Improtheater Paula P. Ich finde, wir sind eine ziemlich gute Truppe geworden in letzter Zeit. Jetzt ist auch endlich der Lackgeruch in der Knorre verschwunden, und man kann sich die Show ansehen, ohne hinterher an Kopfschmerzen zu leiden.

Meine Schatzinsel-Bearbeitung bei der Chaussee der Enthusiasten ist nach wie vor umstritten. Stephan mausert sich zum guten Darsteller. Im 
Gästebuch verlangen alle eine Verlängerung. Jochen will in Sarajevo bleiben, bis diese Piraten-Soap vorbei ist. Bohni weigert sich beinahe, die Silver-Rolle zu übernehmen - er meint, ich solle mich auch zum Affen machen. Wie merkwürdig - bei den Paulas würden sich alle drum reißen.

11. Januar 2004

Ordnung verleiht der Welt Sinn. Aber vielleicht kann jemand auch in der Unordnung einen Sinn erkennen

Tisch von Dan Richter

Gegenstände auf meinem Tisch bevor er aufgeräumt wurde:

- Locher
- Klammeraffe
- Pritt-Stift
- 10 leere CD-Hüllen verschiedener Hersteller
- 1 Leer-CD
- 1 Kerze dunkelblau in Ständer
- 1 Kerze rot, dick und hässlich auf Untertasse
- Packung "Fisherman's Friends" blauweiß, angerissen
- Kopie von Outkast: "Speakerboxxx/The Love Below"
- Werbe-Beilage von "GEO"
- Laptop
- Pinzette
- amnesty internationalTaschenkalender von 2003
- Hochzeitsfotos von Rebecca und Gogo
- Schere
- Mini-Werkzeugkasten
- Comic von Phil: "Nekromantik"
- 4 Walkman-Akkus
- Minideko-Weihnachtsmann
- 2 angefangene Streichholzschachteln
- Päckchen Zellstoff-Taschentücher "Solo"
- Textausdruck der 1. Szene von "Die Schatzinsel" (meine Bearbeitung)
- Neujahrskarte von Falko Hennig
- Buch Claudia Rusch: "Meine freie deutsche Jugend"
- 2 leere Audio-Kassettenhüllen
- 1 Audio-Kassette (60 Min., alt)
- Pfefferkuchenschachtel mit letztem halben Pfefferkuchen und ekliger Praline
- Heftchen mit meiner Geschichte: "Der Weg zur Tugend"
- Teil der Sonntagszeitung vom 28.12.03 mit Bericht über Paula P. und die Scheinbar
- aktuelle Ausgabe der "zitty"
- Sanduhr aus dem Spiel "Tabu" (Eigentum von Matthias Fluhrer)
- CD mit mp3s
- CD mit kopiertem Soundtrack von "Conan der Barbar" (aus Versehen im RAW eingesteckt)
- Filzstift, schwarz
- Videokassette von meinem Solo-Abend am 23.11. in der Scheinbar
- Buch Dubravka Ugrešiċ: "Die Kultur der Lüge" (Eigentum Jochen Schmidt)
- 2 alte Zettel
- kostenlose esoterische Zeitschrift "Sein"
- 2 Flyer für Paula P.
- Kinder-Riegel-Papier
- Alu-Folie von einer Tafel Lindt-Schokolade
- Werbe-Beilage der ZEIT
- Notizzettel mit provisorischer Mobiltelefonnummer von Stephan Zeisig
- Ausdruck des Textes des 2. Teils von "Die Schatzinsel" (meine Bearbeitung)

5. Januar 2004

Ein Vorsatz für 2004: häufigere Aktualiserung der Seite. Und endlich mal die Tote/Lebende-Seite auffrischen.

In den letzten Wochen mal wieder in subventionierten Theatern gewesen:
29. Dezember 2003, im Prater (Volksbühne): "Der Leopard von Singapur". Bei solch einem Scheiß ist es nicht nur schade um die Steuergelder, sondern auch um die sechs Euro Eintritt. Sinnlos aneinandergereihte Textfetzen von Polleschs Festplatte und seinem Diktiergerät, dass er wahrscheinlich spätabends in irgendeiner Uni-Kneipe heimlich hat mitlaufen lassen. Haben die Schauspielerinnen eine Ausbildung genossen? Wenn ja, dann war die offenbar nicht nur kostenlos, sondern auch umsonst. Und die paar aufführungstechnischen Gags hab ich auf der Open Stage des Scheinbar-Varieté auch schon mal besser gesehen. Wenn's ein Experiment wäre - schön und gut, Experimente werden gemacht, um zu scheitern. Aber warum lässt man diesen Vogel immer wieder in der Volksbühne antreten?

4. Januar 2004, Komische Oper:
"Die Liebe zu den drei Orangen". Wirklich amüsante Angelegenheit: Der ganze Staat versucht, den "an Hypochondrie erkrankten" Prinzen mit Kasperletheater[1] aufzuheitern. Die Figuren scheinen wie aus einem russischen Kinderbuch entsprungen.

orange

Phantastisches Bühnenbild, die Kostüme witzig und doch mit größter Sorgfalt aufeinander und aufs Bühnenbild abgestimmt: Der Zylinder des Zauberers fast 1 Meter hoch, der König so traurig, dass ihm der Schnurrbart bis unters Kinn hängt. Musikalische Leistung auch sehr ordentlich. Charmante Gags, die nie die Inszenierung stören, sondern bereichern. Und die Musik!!! Wenn nur nicht 90% der Zuschauer immer mit diesen blasierten Abendgarderobe-Gesichtern im Parkett sitzen würden. Die brauchen doch keine subventionierte Oper! Denen geht es doch eher darum, an einem angesehenen Ort richtig viel Geld auszugeben. Mein Vorschlag: Freitickets für Sozialhilfeempfänger, Studenten und arme Autoren; für alle anderen Luxussteuer auf Operntickets.

[1] Kasperletheater war früher mal das, was heute Raab im Fernsehen macht: Mit Dauergrinsen einem Pseudogegner(Krokodil) eine auf die Schnauze hauen.

 Dan Richter

 

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