Dan Richter
Aktuelles
Im neuen Jahr gebe ich
wieder
einen wöchentlichen Improtheater-Workshop
--> Infos hier
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Januar / Februar 2006 | ||
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Mozart wäre heuer 250 Jahre alt geworden. Doch leider ist er bekanntlich viel zu jung von uns gegangen, so dass er diesen Geburtstag nicht mehr mitfeiern durfte. Die Geschichten, die man sich über diesen Mann erzählt, sind im Vagen verbuddelt. Niemand würde von ihnen erfahren, wenn ich nicht meinen Geheiminformanten hohe Summen gezahlt hätte, damit sie mir die Originalpergamente ausgehändigten, deren Inhalt ich nun hiermit erstmals und Woche für Woche dokumentieren werde: Die wahren Mozart-Anekdoten Mozarts Verschwinden
(26.2.06) Die Musikliebhaber im Kaffeehaus (19.02.2006) In einer
vergleichsweise unproduktiven Zeit Mozarts kamen in einem Wiener
Kaffeehaus drei Musikliebhaber zusammen und stritten, wer der beste
aller Kompositeure sei. Einer sagte Händel, der andere Gluck, ein
dritter meinte Haydn. So ging es hin und her. Auf einmal näherte sich
vom Nachbartische ein schwarzgewandeter Herr und fragte mit metallener
Stimme in die Runde: „Warum nicht Mozart?“ Die drei Musikliebhaber
verstummten beschämt. Der Fremde aber zahlte rasch seine Zeche und
ging. Später stellte sich heraus, dass es sich bei diesem um niemand
anders als den durchtriebenen Salieri handelte, dessen scheinbar
sorglose Frage Teil einer bösartigen Intrige war, die letztlich in die
Vergiftung Mozarts mündete. Zumindest deutet einiges darauf hin.
Mozart im Notenpapierladen
(12.02.2006)
Die Oboist als Gläubiger (05.02.2006) Einmal steckte Mozart in argen Geldnöten und musste sich von einem befreundeten Oboisten 200 Dukaten leihen. Doch der durchtriebene Salieri bemerkte dies und vergiftete den Oboisten. Da hatte Mozart niemanden mehr, dem er das Geld zurückzahlen konnte, und so komponierte er stattdessen ein Kyrie.
Mozart und der Hund (30.01.2006) Einmal bekam Mozart von einem adligen Gönner den Auftrag, ein Streichquartett zu komponieren, was er auch flugs tat. Als seine Frau Constanze am Abend davon erfuhr, gingen sie beide vor lauter Freude noch zu einem Spaziergang auf die Straße. Dort fanden sie einen kranken Hund, der jaulte, dass es Mozart fast das Herz brach. Im Kopf hatte er schon die Noten dieses Heulkonzerts notiert. Da kam wie aus dem Nichts der durchtriebene Salieri um die Ecke und verschwand hinter einer anderen. Verblüfft schauten sich Mozart und seine Frau an und mussten über diese seltsame Episode
lachen.
Der abgefangene Laufbursch (23.01.2006) Einmal war Mozarts Cembalo verstimmt, da schickte Mozart einen Laufburschen zum Cembalostimmer, damit der die Sache wieder richte. Doch der durchtriebene Salieri fing den Laufburschen ab und vergiftete ihn. Deshalb konnte Mozart keine Cembalo-Werke mehr komponieren.
Späte Reue (16.01.2006) Der Salzburger
Erzbischof, mit dem Mozart zeit seines Lebens auf Kriegsfuß stand,
bereute auf dem Totenbette, den Götterliebling so oft erniedrigt zu
haben. Er schrieb einen Entschuldigungsbrief an Mozart, der aber vom
durchtriebenen Salieri abgefangen wurde. Salieri schrieb an Mozarts
Stelle eine freche Antwort an den sterbenden Erzbischof. Dieser aber
erkannte Salieris Handschrift. Da hatte er eine Idee, wie er sich rächen
könnte. Aber er starb vorher.
Der Fluch eingängiger Melodien (09.01.2006) Einmal pfiffen zwei Knaben in Prag eine Melodie aus Mozarts Oper Don Giovanni. Da vergiftete der durchtriebene Salieri die beiden.
Wie Mozart die Lacher mal auf seiner Seite hatte (02.01.2006) Einmal spielte Mozart vor der gesamten höfischen Gesellschaft inklusive Kaiser Joseph II. eine extrem komplizierte Klaviersonate, die er sich selber ausgedacht hatte. Da er sich am Vorabend arg betrunken hatte, vertippte er sich an der einen Stelle. Er spielte Fis statt F. Dennoch klatschten hinterher alle artig. Nur der durchtriebene Salieri meinte auf die Frage des Kaisers, wie ihm das Stück gefallen hätte: „Den Unterschied zwischen F und Fis lernen meine Schüler bereits in der zweiten Stunde“, worauf die Gesellschaft in
heftiges Gelächter ausbrach. Als sich dieses gelegt hatte, sprach Mozart nur: „Einem Esel, der einen Sack nicht tragen will, gibt man die Rute. Eine Uhr, die stehengeblieben, zieht man auf. Zwei Eimer Wasser stehen in der Küche – einer duftet nach Rosen, der andere
stinket nach Abort.“ – „Was wöllt ihr uns damit sagen?“, fragte der Kaiser. – „Häbäbäbä“, antwortete Mozart und hatte nun die Lacher auf seiner Seite.
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Altes Aktuelles 2005 2003
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Dan Richter