Dan Richter

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Mai 2006


weitere Mozartanekdoten

Mozarts Blut (27.5.06)

Einmal war Mozart übel und er musste zum Arzt gehen. Der Arzt diagnostizierte Übelkeit und verschrieb ihm einen kräftigen Aderlass. Nachdem Mozart nun anderthalb Liter Blut gelassen hatte, war ihm noch übler. Er ging zu einem anderen Arzt. Dieser diagnostizierte Blutarmut und verschrieb ihm einen kräftigen Aderlass. Fast wäre Mozart gestorben, wenn nicht ein Anonymus für ihn Blut gespendet hätte. Mozart komponierte zum Dank ein Kyrie. Er konnte ja nicht ahnen, dass der anonyme Spender Salieri selber war, der die Kurpfuscherhaftigkeit der in Wien praktizierenden Ärzte erkannte, und Mozart rettete. Natürlich tat der durchtriebene Fuchs das nicht ohne Hintergedanken. Diese sind allerdings nicht überliefert.

Hörtipp der Woche: Sinfonie g-moll KV 550
(Kommentar: In den meisten neueren angeblich "historischen" Aufführungen wird die Sinfonie in einem Affenzahn durchgepeitscht, als müsse man schnell noch fertig werden, weil man ja noch was anderes vorhat. Schlimmer noch, wenn der erste Satz wie ein Ländler punktiert gespielt wird. Kein Wunder, dass sich das Motiv als Handy-Klingelton durchgesetzt hat).
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Wie Mozart mal was vielleicht erfunden hat (20.5.06)

Einmal schrieb Mozart eine Klaviersonate mit einer Synkope. So wurde der Reggae erfunden. Vielleicht.


Hörtipp der Woche: Streichtrio (Divertimento) Es Dur KV 563



Mozart hatte einen Traum
(13.5.06)

Einmal hatte Mozart einen Traum. Darinnen spielte er selber einen furchtbar zusammengestümperten Marsch alla turca und musste sich obendrein von dem unbegabten Salieri dirigieren lassen, welcher vom Kaiser angespornt wurde. Natürlich atmete unser kleines Genie erleichtert auf, als sich die verdrießliche Szenerie als Traumgespinst entpuppte. Er konnte ja nicht ahnen, dass ihm der durchtriebene Salieri persönlich halluzinogene Pilze ins Essen getan hatte, um eben jenen Traum zu erzeugen. Das Vergiften hob er sich für später auf.

Hörtipp der Woche: Sinfonie Nr. 12, KV 75 b



Mozarts unglaubliche Synchronizität (6.5.06)

Als Mozart einmal im Kopfe einen Marsch komponierte, schrieb er gleichzeitig ein unglaublich witziges Streichquintett. Nebenbei unterrichtete er eine Cembalo-Schülerin und auf der gegenüberliegenden Seite der Straße übte ein Anfänger Oboe. Zwei Tage später spielte Mozart vor dem österreichischen Kaiser ein Klavierkonzert, während er an eine Melodie denken musste, die ein kleiner Junge auf der Straße gepfiffen hatte, als Mozart zwei Jahre zuvor einen Droschkenunfall hatte. Dabei sprach er die Worte:
"Salieri, Salieri,
von deiner Dummheit zehr i."

So ein Ulkiger war der Mozart.


Hörtipp der Woche: Arie des Cherubino: "Voi che sapete che cosa amor" aus "Le nozze di Figaro" (KV 492)

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