| |
![]() |
***
Geschichte der Chaussee der Enthusiasten
unvollständig und subjektiv
| früher | 1999 | 2000 |
| 2001 | 2002 | 2003 |
| 2004 | 2005 | 2006 |
| 2007 | 2008 | 2009 |
Vorgeschichte
1987: Jochen Schmidt und Andreas Kampa lernen sich auf der Mathematik-EOS "Heinrich Hertz" kennen.
November 1989: Auf Jochen Schmidts Zivilisten-Abschiedsparty taucht Dan Richter auf.
1990: Dan Richter sieht die Moskauer Schosse Entusiastow und beschließt, seine nächste Band so zu benennen.

*
1990: Jochen Schmidt tritt Dan Richters Band "Bolschoi Rabatz" bei.

**
1998: Stephan Zeisig und Dan Richter lernen einander bei Amnesty International kennen.
1999
GESCHICHTE
August 1999 Gründung der Chaussee der Enthusiasten mit Robert Naumann, Dan Richter, Jochen Schmidt, Andreas Gläser, Andreas Rüttenauer.

Erste Show am 27.10.1999 im "Cube Club" im Keller der "tagung", Wühlischstr. 27 vor 24 Zuschauern
5.12.1999: Ausstieg Andreas Rüttenauers
Dezember 1999: Erster Artikel über die Chaussee der Enthusiasten in der Zeitschrift "Parlamentarier"
30.12.99 erstmals über 50 Zuschauer

2000
von Januar bis Mai 2000: Versuch eines monatlichen Best Of im "Café Jenseits" in Prenzlauer Berg
Februar 2000: Die erste "Brillenschlange" erscheint. Party im Schokoladen. Gastband: Die Pillocks.

*
Februar 2000: Volker Strübing von "LSD - Liebe Statt Drogen" wird Mitglied der Chaussee der Enthusiasten.
*
Februar 2000: erstmals steht der Cube Club unter Wasser, wir weichen auf den Kneipenraum aus.

Februar 2000: Die Seite www.enthusiasten.de ist online. Der Billig-Host "99pfennig.de" sorgt in den folgenden Wochen immer wieder für Überraschungen. Heute ist sogar dessen Domain wieder zu haben.
Februar bis März 2000: kurzzeitige Mitgliedschaft von Kurt Krömer bei der Chaussee der Enthusiasten.
***
Mai 2000: Foto-Shooting für die Berliner Zeitung.

**
Ab Juni 2000: Praktikum von Stephan Zeisig, der im Oktober 2000 Mitglied wird.

**
Juni 2000: Zweite Brillenschlange. Party im Schokoladen. Gastbands: Bolschoi Rabatz, Los Desastres.

Juli 2000: Jochen Schmidt veröffentlicht sein erstes Buch "Triumphgemüse".

**
September 2000: Dan Richter gründet das Kantinenlesen

2001
Januar 2001 erstmals 100 Zuschauer
April 2001: Dritte Brillenschlange. Party im Altdeutschen Ballhaus. Gastbands: Bolschoi Rabatz, Los Desastres, Skatoon Syndikat.
September 2001: Stephan verlässt die Chaussee der Enthusiasten für ein Jahr, um nach Pau in Frankreich zu gehen. Erasmus ist schuld.
November 2001: Dan Richter ist Drittplatzierter beim German International Poetry Slam. Das bedeutet damals noch nicht so viel.
2002
März 2002: Gemeinsam mit Ivo & Sascha von der Lesebühne "LSD" gehen Robert Naumann, Jochen Schmidt und Dan Richter auf Lese-Tour, um die Hör-Anthologie Asphaltpoeten zu promoten: Bayreuth, München, Nürnberg, Bamberg, Heilbronn, Wiesbaden.

**
März 2002: Vierte Brillenschlange. Party im Mudd Club. Gastband: Iron Henning

**
Anfang 2002: erste Doppelmoderationen, die später zu einem Markenzeichen der Chaussee der Enthusiasten werden.
April 2002: Letzter Auftritt im Cube Club. Abschied von Schaffi, Simone, Stefan, Rike, von den Discos mit Funky Henning, After-Show-Erdnüssen und dem guten tschechischen Budweiser. Abschied aber auch von dem regelmäßig überschwemmten Keller, von einer ständig kaputten Box, von Klaustrophobie.

Mai 2002: Stephan Zeisig macht ein Urlaubssemester in Frankreich und Robert Naumann ein halbes Jahr Pause. Andreas Gläser steigt aus. Unter diesen nicht gerade favorablen Umständen zieht die Chaussee der Enthusiasten um in den RAW-Tempel. Umzugsparty begleitet von den Mariadschis.
Mai 2002: Von nun an legen wir selbst auch nach der Show Musik auf. Manchmal tanzen sogar die Zuschauer. Die große Bühne ist anfangs noch ungewohnt, später nutzen wir sie aus.
**
Juni 2002: Andreas "Bohni" Kampa wird Mitglied der Chaussee der Enthusiasten.
(Karikatur auf dem Herrenklo im RAW)
**
September 2002: Dan Richter gründet sein erstes Improtheater "Paula P."
Oktober 2002: erster Auslands-Gastauftritt im Goethe-Institut Amsterdam.

***
Dezember 2002: 3-Jahres-Party in der Narva-Lounge

**
Jochen Schmidts Roman "Müller haut uns raus" erscheint fünf Jahre nach dem ersten Manuskript.
2003
2. Januar 2003: Erstmals mehr als 200 Zuschauer
Mai 2003: drei erfolglose Versuch eines Fortsetzungs-Theaterstücks unter dem Titel: "Andrew McBoney". Gelungener sind später "Die Schatzinsel", "Pulp Fiction", "Kommissar Mörharts letzter Fall".
Mai 2003: Foto-Shooting in der neuen Besetzung

Juni 2003: Fünfte Brillenschlange. Party im RAW-Tempel. Gastband: Die Pillocks

***
Jochen Schmidts Erzählungen "Seine großen Erfolge" erscheinen.
Oktober 2003: Erstmals in Chemnitz.

Roberts Brille bricht in der Mitte. Vier Jahre lang wird er sie mit einem Pflaster flicken.
2004
Bohni tritt der Marabühne bei, die bis 2008 Literatur-Verrückte nach Kreuzberg lockt.
Februar 2004: Erstmals über 300 Zuschauer
April 2004: Sechste Brillenschlange: Party im Café Moskau. Gastband: Die Mariadschis

**
September 2004: Dreimaliger erfolgloser Versuch einer monatlichen Best Of-Show im Comedy Club Kookaburra in Berlin Mitte.
**
Jochen Schmidts biografisch angehauchter Reiseführer Gebrauchsanweisung für die Bretagne erscheint.
2005
Februar 2005: Lesen auf dem Deutschlehrerkongress in Lunteren (Niederlande).
März 2005: Siebte Brillenschlange. Party im SO36. Gastband: Die Ohrbooten


**
Mai 2005: Dan Richter gründet das Improtheater "Die Bö"
September 2005: Duett Jochen Schmidt und Dan Richter im "Zebrano-Theater"

September 2005 bis April 2006: Versuch eines monatlichen Best Of im "Café Konsum" im Potsdamer Kino Thalia.
September 2005: Volker Strübings erster Roman, der Science Fiction "Das Paradies am Rande der Stadt" erscheint.

**
Oktober 2005: Im Verlag "Voland und Quist" erscheint das Buch mit CD "Chaussee der Enthusiasten"

**
Oktober 2005: Erstmals wird die Leinwand des RAW genutzt, um ein eigenes Filmchen zu zeigen, später Trickfilme von Volker Strübing, Spielfilmchen von Dan Richter.
Oktober 2005: Volker Strübing gewinnt den German International Poetry Slam
Herbst 2005: Promo-Touren für Buch und CD in Neubrandenburg, München, Erfurt, Leipzig, Dresden, Jena.
**
Dezember 2005: Wir führen den Nichtraucher-Donnerstag ein (jeder 1. Donnerstag im Monat). Ab Februar 2007 dann nur noch Nichtraucher-Abende.
2006
Juni 2006: Achte Brillenschlange. Party im Ballhaus Ost. Gastbands: Firecops und minibeatClub. Die Party wird vom Ballhaus de facto nicht promotet, von uns nur zögerlich beworben, vom Publikum ignoriert. Wir bleiben auf 1.000 Euro Schulden sitzen.

November 2006: Zusammen mit seinem Kollegen Micha Ebeling von LSD - Liebe Statt Drogen räumt Volker Strübing beim Team-Wettbewerb des German International Poetry Slam ab.
Silvester 2006/2007: Die schnucklige Silvester-Party mit der Chaussee der Enthusiasten, DIE BÖ und der Band Mother's Little Helpers
**
2007
In jährlichem Rhythmus treten wir inzwischen in Chemnitz, Neubrandenburg, Innsbruck und Magdeburg auf. Nach und nach nehmen uns die Goethe-Institute wahr: Amsterdam, Lille, Sibirien, Shanghai.
**
Januar 2007: Es wird die "Chaussee der Enthusiasten"-Gruppe bei StudiVZ gegründet.
August 2007: "Meine wichtigsten Körperfunktionen" von Jochen Schmidt erscheint.

September 2007: Die Geschichtensammlung "Ein Ziegelstein für Dörte" von Volker Strübing erscheint.

September 2007: Dan Richter gründet sein neues Improtheater "Foxy Freestyle"
***
2008
27. März 2008: Vier bemerkenswerte Ereignisse an einem Tag:
1. Nach über acht Jahren verlässt Volker Strübing die Chaussee der Enthusiasten.
2. Kirsten Fuchs wird neues Mitglied der Chaussee der Enthusiasten. Unser Traum, eine Frau im Boot zu haben, erfüllt sich.

3. Erstmals haben wir über 400 Zuschauer
4. Wir veröffentlichen die neue Brillenschlange Nr. 9

28. März 2008: Einen Tag nach diesen großen Ereignissen treffen wir uns zum Fotoshooting. Man sieht es unseren Gesichtern an.

(c) Susanne Schleyer
***
April 2008: Jochen Schmidt, Dan Richter und All-Time-Enthusiast of the hearts Volker Strübing auf Tour in China: Shanghai, Nanjing, Hanzhou, Peking

**
August 2008: Kaum ist sie Mitglied der Chaussee, schon nimmt Kirsten einen ausgedehnten Arbeits-Urlaub in der Arktis. Und das mit unserem Ex Volker.
September 2008: Dan gründet in Görlitz einen Ableger des Kantinenlesen.
Oktober 2008: Seit sechs Jahren treten wir das erste Mal nicht im oder vor dem Ambulatorium des RAW auf, sondern in der Franz-Stenzer-Halle. Immerhin noch auf demselben Gelände.
Bei der Show Royale auf Radio Eins laufen Jochens "Meine wichtigsten Körperfunktionen" und Stephans "Musterbewerbungen".
November 2008: Jochen Schmidts Lektüre-Blog "Schmidt liest Proust" erscheint als Buch bei dem ehrenwerten Verlag Voland & Quist.
**
Stephan Zeisigs "Musterbewerbungen" werden wöchentlich auf Radio Eins gesendet.
Das Buch "Nicht der Süden" von Volker Strübing und Kirsten Fuchs erscheint bei Voland & Quist, die sich diesmal nicht lumpen lassen und nicht nur eine CD, sondern sogar eine Film-DVD draufpacken.
Man kann auf Facebook Fan von uns werden.
1. Oktober 2009
RAW-Tempel, Bauamt und Heuschrecke liegen sich in den Haaren. Wir hoffen, dass
unser Publikum von einzubauenden Lüftungen profitiert, die Brandschutzklappen
aber unbenutzt bleiben werden:
Die Jugendfreizeiteinrichtung Skandal in der Gryphiusstraße gewährt uns Asyl.
Unser Buch "Chaussee der Enthusiasten. Straße ins Glück" erscheint.

2010
4. März 2010
Wir kehren zurück in den RAW-Tempel. Hoffnungsfroh.


