Das Schiff wird festgetäut in Mykonos, eine Insel, die Nana Mouskouri schon mal besungen hat. Vielleicht auch Costa Cordalis oder Demis
Roussos. Der Song handelte, glaube ich vom Strand und „einer Sehnsucht, die man Fernweh nehehennt.“
Heute sind wir vier gleichzeitig wach geworden und lassen uns mit einem Bus gleichzeitig ins Touristendörfchen tuckern. Ich bekomme schlechte Laune, weil man jeder Ecke ansieht, wie sie für die Touristen extra noch mal gefegt wurde. Blauweiße Gelecktheit.[1] Kurz nachdem ich mich bei meinen Kollegen darüber beschwere, kommt ein Passagierpärchen an uns vorbei, das sich lautstark darüber aufregt, wie schmuddlig es hier doch sei. Andere Bundesländer, andere Sitten.
Wer nach Thailand, Sri Lanka, Indien und Ägypten immer noch das Gefühl hat, nicht genügend Geld für Souvenire ausgegeben zu haben, kann jetzt aufholen. Selbst wenn man keinen Nerv für Souvenire hat, kann man seine
zu vielen Scheine leicht loswerden. Z.B. kostet hier eine Portion Pommes Frites 5 Euro.
Erst als wir ablegen wird mir klar, dass das eine schöne Insel sein muss.
„Mykonos, ich komme wieder
Und dann hab für dich ich Zeit.
Dann sing ich für dich die Lieder,
Mykonos, bist du bereit?
(instrumentales Zwischenspiel)
Mykonos, der Griechen Perle,
weißt du, dass ein Feuer brennt,
das erwischt so manchen Kerle,
die Sehnsucht, die man Fernweh nehehennt.“
Vor dem Abendessen versuchen Steffi, Manuela, Matze und ich, den Gesichtstrick, mit dem Heike Schneider ihre Fans zum Lachen bringt, nachzuahmen. Wer von uns kann es am
Besten? Entscheide selbst:
|

Original: Heike Schneider
|
|

Kopie: Manuela
|

Kopie: Matze
|

Kopie: Dan
|
|
|

Kopie: Steffi
|
|
Das „Grusical“ des Showensembles wie üblich medleyesk zum Gruseln.
Heute wurde unser Bullauge von den Wäschern gründlich ausgespült. Fischlibert muss sich mit Widerhaken ins Metall verkrallt haben.

Good old Fischlibert
______________
[1]
Mit ihrer permanenten Blauweiß-Deko haben sich die Griechen ja auch den
Ruf als die Bayern des Südens eingehandelt. Sie wissen es bloß
nicht.