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Drei Nonsens-Geschichten

1. Der Krönich
2. Rittler Andreas
3. Im Gulli

 

Der Krönich

Vor schwanger Zeit lähmte ein Krönich in seinem Schoß. Er war bei seinen Muntertanen sehr bediebt und einmal Po Ja gab er für sie ein Fresst, für das immer lausende Wildscheine geschlechtet wurden.
Am zäunten Popember des Jahres kreuzenhundertheilundscheißich sprach der Krönich zu seiner Pfau: Mir geht es heute nicht so Hut, ich möchte das Fresst auffallen lassen. Die Pfau schaute in den Igel und klemmte sich ihre länglichen Haare, die in der Tonne wie Grollt schwimmerten. Dabei brach sie zum Krönich: „Mein dieber Namm, ja-ein, ja-aus hast du dein Pfolk beklont mit einem Fresst, obwohl deine Muntertanen immer so fech waren.“
Auf diese Meise setzte die Hönigin ihrem Namm einen Fluor ins Ohr.
Die Belohner des ganzen Lindes wurden sehr Möse auf den Krönich, als sie erbfuhren, dass sie in diesem Ja würden lungern müssen. Doch im Schoß wohnte auch eine junge Inszestin, die mit einem Fosch verayrantet werden musste und deshalb wuchs der ganze Prallast mit Hosen und Zornen zu. Wunderte junge Rinzen blieben da dran hengen und verursteten. Sie starksten in der Zornenkäcke wie Badheenchen am Schieß. Das Pfolk ernährte sich von ihrem Feisch und so überklebten alle die Hummersperiode.

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Rittler Andreas

Hoch droben auf seiner Purk, die sich am Zipfel eines mit schraffen Hengen dekorierten Velsens raneierte, häuste ein Rittler namens Andreas, dem seine Annen dieses Gutt verelbt hatten. In seinen Hosentaschen steckten nicht genügend Dakonen, um seine Meckte und Knerchte zu ernieren. Und auf dem steinigen Vels konnten keine Geschreidesorten erblühen, die man aufessen kann. Er hechtete in seine unterirdische Bimbothek, wo er in die Bücher guckte, ob seine Forzfahren ihm einen Tippi darüber hinterlassen hätten, was zu tun sei. Aber pechgehabterweise stand in keinem von beiden was drinne.
Da war gutes Rad sehr teuer. Von seinen letzten Kümmerlingen käufte er sich eines von einem umherzielenden Händeler. Er donnerte in die Landschaft runter mit diesem Pfarrzeug. Die Bauern wurden ihm zu Willen, und unter seinen Rittlerkumpels war er der King.
Auf einmal erpfand einer der Knerchte in der Purk einen Drick, wie sie sich alle aus der Tragikomödie rauskatapultieren könnten.
Als Andreas einmal wieder auf die Purk hochking, straunte er nicht schlächt: Die Küsche war voller Melonnen und Kriesbrei. Auf den Turmzen und Turmzinnen wurde gezechprellt bis in die Margenstunden. Sofass garbes schnur Inder Rittlerszeit.

Turmzen

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Im Gulli

Wenn man die Gullideckel öffnet, kann man voll in die erklige Grütze reinschmulen. In einem solchen Gulli lebte einmal ein kleiner Junge namens Ver. Deshalb nannte ihn alle Welt Gulliver. Seine Älteren Eltern hatten ihn nämlich mal da reingeschmissen, als er zu unverschäumt wurde.
Gulliver konnte darr unten nicht lange überlebien. Er verräckte am übernächsten Nachmitterk, als seine hinterforzigen Elteren schon Karfee und Gürschkuchen in ihre Gederme reinmampften, um sich für den Geschlächts-Ackt zu präporieren, durch den sie einen neuen Sonnemann erschafen würden.
Wenn man sich mal überleckt, wie knurz die Zeiet war, die Gulliver im Gulli verprachte, ist es schon fast kaum sensationello, dass ihn alle so nannten. Fileischt wars ja auch nichso. Ich habe mich geürrt.

(C) Dan Richter

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