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Gedanken zu Improvisation und Improtheater - Dan Richter

Januar 2007

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1.1.07

Helge Schneider und Improvisation
(Aus einem Interview in Galore Jan/Feb 2007)
 
Das Wesen [der Improvisation] ist die Lust dazu. Man muss sich irgendwie dahingeführt fühlen. Ja. Wir brauchen eine Lust des Schaffens. Wenn die einem reinen Arbeits-  oder Erfüllungsdruck Platz macht, ist die ganze Improvisierei für die Katz.
[Zum Improvisieren] ist schon ein ständiges Denken erforderlich, ein Paralleldenken sogar, auf vielen Ebenen gleichzeitig. Ja. Wir schalten unser Hirn eben nicht aus. "Nicht darüber nachdenken" was man tut, ist etwas anderes als das Denken auszuschalten. Es genügt nicht, sich "leer zu machen", wie Gunter Lösel vorschlägt, denn wir müssen, einerseits wach sein, um aufnehmen zu können, andererseits muss das Hirn auch warm gelaufen sein, um Schaffen zu können.
Für mich gibt es eine schlechte Improvisation gar nicht. Allein die Tatsache, dass jemand improvisiert, ist schon interessant. Ja. Auch aus dem größten Scheiß lässt sich noch was lernen.
Natürlich bekommt man manchmal das Grausen, klar. Aber es ist trotzdem gut, weil es jemand gemacht, versucht hat. Wenn einer wirklich scheiße spielt, weil er unmusikalisch ist, dann hört man nicht gerne zu, aber trotzdem steckt in dieser Improvisation etwas von ihm.  
(Auf die Frage, ob er im Moment des Spielens der Hitler-Figur vergisst, Helge Schneider zu sein:)
Nö, auch nicht. Das will ich auch nicht, ich will schon immer ich sein. Aber der Helge will dann eben der Adolf sein.
 
Die Improvisation wird von Können gefüttert, Expressionismus von Willen. Das ist der Unterschied. Es sind ganz klar meine beiden wichtigsten Antriebselemente.

???

(Auf die Frage, ob es uninteressante Kunstformen für ihn gebe:)
Nee. Ich finde alle Kunstformen interessant, schon als schöpferische Quelle.
 
[Man verschafft sich Überblick], indem man in sein eigenes Leben keine Worte wie Missgunst, Neid oder Hass schreibt, sondern an ihre Stelle Sachen wie Freude, Spaß, Beweglichkeit, Rührung oder Trauer setzt. Wenn man begreift, woraus das Leben zusammengesetzt ist, kann Timing entstehen.  
Saxofon und Trompete zu spielen ist für mich genau das Gleiche.
Weil die Grundlage Musik ist, und da ist es dann scheißegal, was man für ein Instrument spielt, oder ob man singt, tanzt, dazu Auto fährt oder was auch immer. Je mehr man sich nicht damit befasst, sondern einfach nur macht, umso mehr wird es für einen identisch. Ich zeichne so, wie ich Saxofon spiele, wie ich Bücher schreibe. So kommt mir das jedenfalls vor. Darin steckt überall ein ähnliches Timing.
 
Mein Timing wird durch das gestaltet, was man Langeweile nennt. Sobald Langeweile auftritt, höre ich einfach auf. So lange es aber rollt, so lange der Rhythmus da ist, kann ich nicht aufhören.  

 

2.1.06

Storytelling: Spielen, spielen, spielen, und nicht an die Geschichte denken

Nach einem Auftritt meinte die Spielerin Y zu mir, die soeben gespielte freie Form behage ihr mehr, da sie hier nicht so sehr die Fortführung der Geschichte planen müsse.
Dies scheint ein grundlegendes Problem zu sein, mit dem sich viele Spieler plagen: Die Geschichte eben nicht zu planen, ihr keinen Sinn aufdrücken zu wollen. Denn wenn man damit anfängt, wird man meist platt im Spiel, unaufmerksam für das, was soeben geschieht, und kann mit Angeboten, die mit dem eigenen Plan zu tun haben, nichts mehr anfangen.
Gut improvisierte Geschichten haben keinen Plan.

 

3.1.06

Lacher

Äußerst gelungener Langform-Abend, aber die größten Lacher erzielt das Zugaben-Spiel Dreier-Synchro. Vielleicht muss man damit leben. So wie wir bei der Chaussee der Enthusiasten ja auch damit leben müssen, dass sich die größten Lacher bei den Versprechern einstellen.

 

4.1.06

Möglichkeiten des Improtheaters

Kollegin X meint, das improvisierte Schauspiel gebe ihr nicht die Möglichkeiten, welche das konventionelle Theater böte. Ich denke, die Möglichkeiten dazu liegen in ihrer eigenen Hand. Fehlende Feinheiten und Fähigkeiten kann man trainieren. Geht es aber um Anerkennung, so ist es eine Frage der Konvention.

 

5.1.06

Zwischenrufe

Eine große Kunst ist es, bei Moderationen auf Zwischenrufe zu reagieren. Grundsätzlich sollte man sie wohl so positiv wie möglich aufnehmen. Schwierig auch, wenn man sie nicht recht versteht, weil der Zwischenrufer nur seinen Freunden etwas sagt, dann kann man es schon mal ignorieren. Zwischenrufe aus den ersten Reihe können vor allem in größeren Sälen den Zuschauern im hinteren Bereich das Gefühl vermitteln nicht ganz mitzubekommen, was da eigentlich vor sich geht. Nur im äußersten Notfall jemanden wirklich zurechtweisen. Im Nachhinein fiel mir, wenn ich an solche Situationen dachte, immer noch eine positivere ein, als das Zurechtweisen.

 

6.1.07

Solo-Format?

Als Semilog: Nur ein Spieler auf der Bühne. Wenn er spricht, dann mit Figuren außerhalb der Bühne, man hört nur seinen Part. Sobald eine weitere Figur sich anschickt, die Szene zu betreten, oder die Hauptfigur in eine Zweier-Situation gerät (z.B. Untersuchung beim Arzt), dann Szenenwechsel.

 

7.1.06

Erfolg

Je größer der Erfolg beim Publikum (in Zuschauerzahlen und Geld gemessen) umso leichter lassen sich interne Probleme einer Gruppe kaschieren und ertragen, umso eher aber auch die Gefahr, dass man sich auf dem Erfolg ausruht.
Mangelnder Erfolg birgt andererseits die Gefahr, dass kleine Probleme - künstlerischer und persönlicher Art - zum Grundübel aufgebauscht werden.
In jedem Falle braucht es einen Grundenthusiasmus, der vom Willen des Schaffens getragen wird. Und der muss unabhängig vom Geld sein, und zwar unabhängig von dessen Vorhandensein und unabhängig von dessen Mangel.

 

8.1.07

Tabus

Ob eine Szene geschmackvoll oder geschmacklos war, hängt in der Regel gar nicht vom Thema ab, sondern von der Behandlung des Themas. Deutlich wird das vor allem bei heiklen Themen, wie z.B. körperliche Behinderung. Es kommt am Ende auf die Grundhaltung an, mit der man damit umgeht. Wenn die stimmt, können sogar komische Szenen entstehen, ohne dass man sich auf geschmacklose Art lustig machen würde. So habe ich in einem New Yorker Improtheater eine Szene gesehen, in der ein Gehörloser der Protagonist war und verspottet wurde. Schließlich waren aber die Spötter die "Tauben" die ihre Umwelt nicht verstanden (Ähnliches Motiv wie in der Paris-Szene des Jarmusch-Films "Night on Earth")
Man sollte sich aber von Tabuthemen auch nicht abschrecken lassen. Oft sind die Szenen harmloser als man glaubt. Manchmal hilft es auch, einen Schritt weiterzudenken. So wird der Schauplatz-Vorschlag "Klo" auf vielen Impro-Bühnen schon reflexhaft abgelehnt, wobei gar nicht einzusehen ist, warum man da keine ordentlichen Szenen spielen könnte. Man muss ja nicht kacken.
Wo die Grenzen liegen, weiß man erst, wenn man sich ihnen annähert. Und diese Annäherung birgt die Gefahr der Grenzüberschreitung. Aber ohne die Annäherung an die Grenze, bleiben wir im braven, oft eben auch faden Bereich.

 

 

9.1.07

Timing

Treffe eine alte Bekannte wieder, mit der ich vor einigen Jahren ca. sechs Mal aufgetreten bin und die dann mit Improvisieren aufhörte. Und ich merke es schon im Gespräch: Es gibt keinen Fluss. Jeder Satz, den sie sagt, wägt sie vorher ab. Alles Gesagte bleibt im Ungefähren. Sie verunsichert ihre Gesprächspartner. Dass es auf der Bühne nicht funktioniert, hätte man sich denken können.
Egal, was man auf der Bühne tut - der Zuschauer braucht das Gefühl, dass man es gern tut, dass man gern auf der Bühne ist. Jene alte Bekannte vermittelte nur ein Gefühl: Ich will weg hier.

 

 

10.1.07

Feinheit lehren

Die Klavierlehrerin F. kam auf den Gedanken, ihrem siebenjährigen grobmotorigen Schüler, der immer so laut spielte, dass man das Klacken des Tastenanschlags hören konnte, das Faustspiel beizubringen: Ein einfaches Klavierstück, bei dem man mit der Faust nur auf den schwarzen Tasten entlangzurollen braucht. Er spielte sich daraufhin die Knöchel blutig.

 

 

11.1.07

Der Lieblings-Hit

Um einem notenresistenten Schüler Lust aufs Notenlesen zu machen, machte sich die auf klassisches Spiel orientierte Klavierlehrerin F. die Mühe, seinen aktuellen  Lieblings-Popsong aufs Notenblatt zu schreiben. Mit Erfolg.

 

 

12.1.07

Leichtigkeit und Strenge

"Das Wichtigste beim Unterrichten", so die Klavierlehrerin F., "ist, dass man den Schülern, egal ob sie Anfänger oder Fortgeschrittene sind, kein schlechtes Gewissen macht. Sie müssen immer das Gefühl haben, etwas Neues zu entdecken. Fehler sind erlaubt und Teil des Lernens. Nur beim Fingersatz bin ich streng!"

 

 

13.1.07

Technik und Eleganz

Der Jazzsängerin K. klopften die Zuhörer manchmal anerkennend auf die Schultern: "Man hört, dass du eine Gesangsausbildung hast." Tatsächlich konnte man bei ihren Auftritten die Konzentration bemerken, wie sie einen Ton formte, ihm durch ein Zu- und Abnehmen der Nasalität eine gewisse Farbe verlieh, die Scat-Technik praktizierter usw. Für ihr seelisches Wohl war es sicherlich gut, dass sie dieses Lob tatsächlich für substanziell hielt. Dabei ist doch die Ausbildung das Letzte, was man von einer Sängerin hören will. Stattdessen will man Eleganz. Man will mitgerissen werden von der Interpretation. Man will den Ekstaseschweiß und nicht den Trainingsschweiß riechen. Man muss de Technik draufhaben, aber auch irgendwann vergessen, dass man sie drauf hat.

 

 

14.1.07

Der gute Impro-Musiker

Vielleicht geschah es auf meinen Rat hin, dass der Impro-Pianist A. es aufgab, innerhalb von Szenen immer nur nach thematischen Zitaten zu suchen und diese entsprechend zu verarbeiten, wobei man zugestehen muss: er tat dies sehr brillant. Aber nachdem er dies fallenließ, ist er zu einem der besten deutschen Impromusiker geworden: Absolutes Gehör, stilistische Vielfalt, szenisches Einfühlungsvermögen, dramaturgisches Gespür, Gespür fürs Geben und Nehmen in einem Song.

 

 

15.1.07

Gute Impro-Musiker

  • starren nicht auf ihr Instrument, sondern beobachten - auch während ihres Spiels - die Szene

  • hören auch inhaltlich zu

  • geben der Szene Farbe

  • haben ein reichhaltiges Ausrucksspektrum

  • sind uneitel gegenüber ihren eigenen Ideen (die Musiker bekommen so oder so (wenn sie nicht völlig daneben sind) immer den größten Applaus in einer Impro-Show)

  • können auch mal die Finger von ihrem Instrument lassen

  • können dem szenischen Verlauf eine völlig neue Wendung geben.

(unvollständige Liste)

 

 

16.1.07

Show-Konzept

Seltsamerweise trifft man immer wieder auf die Diskussion, ob die Show dem Publikum zu gefallen habe oder denen, die auf der Bühne stehen. Ich halte das für eine Pseudo-Alternative.
Eine Show kann eigentlich nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn man sie selber gerne sehen würde. Angeblich ist so die Blue Man Show entstanden. Bei der Chaussee der Enthusiasten war es definitiv auch so. Generell gibt es ja bei den Berliner Lesebühnen den Vorteil, dass die Aufführenden auch immer gleichzeitig Publikum sind. Als Lesebühnenautor gibt es also auch immer einen gewissen Druck, seine Kollegen nicht zu langweilen.

 

 

17.1.07

Storytelling

Die Impro-Schauspielerin K. hielt sich für eine schlechte Erzählerin, da sie nicht vorausschauend spielen wollte. Dabei machte genau diese Haltung sie zu einer guten Geschichtenerzählerin.

 

 

18.1.07

Warm Up

Wofür braucht man überhaupt ein Warm Up?

  • um geistig in Schwung zu kommen

  • um physisch beweglich zu werden

  • um die Stimme zu schmieren

  • um miteinander in einen geistigen Modus des Spielens zu kommen

  • um den Fokus füreinander zu erwärmen

Relativ sinnlos ist es, beim Warm Up

  • komplizierte Spielformen einzustudieren

  • zu proben

  • freudlose oder kontroverse Dinge zu besprechen

Am Warm Up scheiden sich immer wieder die Geister. Aus meiner Erfahrung sollte man die Frage flexibel halten: Wenn die Spieler in einer aufgekratzten, übermütigen Stimmung ankommen, hilft ein fokusorientiertes Warm Up, um den Sinn für Feinheiten zu stimulieren. Sind sie hingegen müde, helfen Aufwärmübungen im eigentlichen Sinne - Blödelspiele, Herumspringen usw.
Ein ritualisiertes Warm Up hat den Vorteil, dass man sich darauf einstellen kann, dass es gleich zur Sache geht. Der Nachteil ist oft, dass, wenn man immer wieder die gleichen Warm Up Übungen macht, der frische Aufwärm-Effekt verlorengeht. Eine Möglichkeit ist, eine feste, relativ kurze Zeit festzulegen, in der vor jeder Show ein anderer Spieler für das Warm Up verantwortlich ist.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, völlig aufs Warm Up zu verzichten: Wenn die Spieler beweglich, wach und gutgelaunt zum Spielort kommen, kann ein heiteres Privatgespräch schon ausreichen, um miteinander warm zu werden.

 

 

19.1.07

Lampenfieber

Trotz aller gegenteiliger Beteuerungen habe ich noch niemanden erlebt, dem Lampenfieber gut getan hätte. Eine leicht ekstatische Vorfreude auf den Auftritt ja, aber Lampenfieber, in dem ja auch immer eine gewisse Angst vor dem Publikum mitschwingt, hat immer einen etwas lähmenden Effekt. Im besten Falle vermag es der Auftretende mit einer Art Übersprungs-Euphorie zu kaschieren, dann wird ihm aber oft die Feinfühligkeit fehlen.

 

 

20.1.07

Sich Drücken

  • Pantomime, um nicht verbal zu definieren

  • Labern, um sich nicht emotional zu verändern

  • Kopieren, um sich nicht entscheiden zu müssen

 

 

21.1.07

Langform-Konstruktion

Oft begehen Konstrukteure von Langformen den Fehler, zu viel in eine Form reinstecken zu wollen, wenn die Grundidee gefunden wurde. Umgekehrt ist es besser: Die Grundidee formal zuspitzen!

 

 

22.1.07

Storytelling banal

Manchmal werden so viele Vorschläge aus dem Publikum eingeholt, dass das Spiel banal wird. Beispiel. Hauptfigur: 14jähriges Mädchen. Eine Eigenschaft: dick. Ihr größter Wunsch: Tänzerin werden.
Wenn wir auf diese Weise die Fabel fast schon kennen, wird der Zuschauer Zeuge der mehr oder erwartbaren Umsetzung. Das muss dann schon sehr gut gemacht sein.

 

 

23.1.07

Lehren

Ich korrigiere mich: Von Zeit zu Zeit müssen Schüler auch mal auf die Nase fallen. D.h. nicht, dass man als Lehrer sie sich durch schlechte Szenen quälen lassen soll, vielmehr sollen sie von Zeit zu Zeit die Gelegenheit haben zu scheitern und das zu spüren (so wie ein Kind eben auch mal spüren muss, dass die sprichwörtliche Herdplatte wirklich heiß ist).

 

 

24.1.07

Lob

Publikumslob anzunehmen ist eine Frage der Höflichkeit.

 

 

25.1.07

Routine

In die Falle der Bequemlichkeit ist bis jetzt noch jede mir bekannte deutsche Impro-Gruppe geraten.
Dabei geht es nicht darum, rauszukriegen, wie man etwas gut macht, sondern sich die Frische des Entdeckens sich zu erhalten.

 

 

26.1.07

Lampenfieber

Ist Lampenfieber die Kehrseite der Eitelkeit?

 

 

27.1.07

Augen

Ein kleines Lächeln, während man die Augen nach links unten richtet, wirkt verschlagen. Man kennt das Verhalten von Schülern, die vom Lehrer zur Rechenschaft gezogen werden.
Merkwürdig aber auch: Man fühlt sich auch verschlagen, wenn man auf diese Weise schaut. Das Gefühl der Verschlagenheit lässt sich kaum aufrechterhalten, wenn man dem Gesprächspartner in die Augen schaut. Es deutet darauf hin, dass der Sprechende dem Zuhörenden gewissermaßen seinen Rhythmus und auch seine Deutung aufzwingt.

 

 

29.1.07

Wie man Held ist

Johnstone deutet es nur unzureichend an: Held ist der, der die Probleme kriegt. Also: hübsch positive anfangen, dann den Helden martern. Hilf ihm nicht, tröste ihn nicht (bzw. die Hilfe und der Trost müssen völlig unangemessen sein). Umgekehrt: Lass die Angebote zu Problemen werden, d.h. die Konsequenz, auch wenn sie für andere banal wäre, müssen für dich drastisch sein.
Und dann soll der Helden mal schön allein aus der Scheiße rauskommen.

 

 

30.1.07

Akzeptier-Test

Blockierer lassen sich auf der Bühne nie töten. Sie sind entweder nur verletzt oder können sich gerade noch retten. Mindestens jedoch haben sie noch drei wichtige Sätze loszuwerden.

 

 

31.1.07

Risiko

Ich kenne zwei Spieler, die eine seltsame Art des riskanten Spiels pflegen: Der eigentlich gute Impuls, neues auszuprobieren, bleibt gewissermaßen ungeerdet, ist durch keine Fähigkeit unterfüttert und selbst der Spielwille fehlt. Es geht um das Risiko als solches. Das Ausprobieren (sowohl mit Erfolg als auch das Scheitern) bleiben ohne Konsequenz.

English version (excerpts)

 

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Dan Richter