Gedankengut
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Labels: Emotionen
Was wäre nun, wenn wir uns bewusst machen, dass in jedem von uns ein kleines Kind steckt? Dass wir unvollkommen sind, und trotz dieser Unvollkommenheit alle liebenswert sind. Stewardessen beherrschen diesen Trick:
häufig empfohlen, dieses als ihr Wohnzimmer
und die Passagiere als ihre persönlichen Gäste
zu betrachten. Denn den eigenen Gästen gegenüber
hat man in der Regel automatisch posi-
tive Gefühle. Benimmt sich dann der eine oder
andere Passagier unfreundlich oder nörgelt am
Service, kann man so tun, als ob es sich um
Kinder handle ? diese macht man für ihr quengeliges
Verhalten weniger verantwortlich, und
negative Gefühle kommen dann nicht so
schnell auf."
Labels: Emotionen, Psychologie, Zen
Dauerlächeln, z.B. im Dienstleistungsbereich, erzeugt Stress, wenn es als surface acting betrieben wird. Die Mimik steht dann im Widerspruch zum Empfundenen. Entscheidend ist dann das deep acting, das Schauspiel aus der Tiefe heraus, d.h. das Gefühl muss auch empfunden werden. Die Tricks dafür sind bekannt: Positives Verhältnis zum Gegnüber aufbauen, Situationen mit Humor nehmen usw.
Interessant für uns als Schauspieler ist, dass das Gegenüber genau merkt, ob man es mit oberflächlichem oder tiefem Spiel zu tun hat. Insofern muss der Schauspieler wirklich ins Gefühl eintauchen, ohne sich davon wegdriften zu lassen.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/951556
Labels: Emotionen, Schauspiel
Labels: Emotionen, Freies Spiel, Games, Psychologie, Unterricht
Labels: Emotionen, Freies Spiel
Oft finden wir das in einem Spiel im Spiel.
Ein beeindruckendes Beispiel, um in diese Stimmung zu kommen, wäre das "Monty-Python-Spiel". Hier die von mir etwas gekürzten Regeln:
- Jede Figur hat ein Ziel, das sie kompromisslos verfolgt.
- Jeder reagiert auf jedes Angebot.
- Extreme Gefühle sind der Regelfall.
- Man darf nicht nur unterbrechen, sondern soll es sogar.
- Ort und Zeit sind relativ, ihre Logik muss nicht beachtet werden.
Labels: Emotionen, Freies Spiel, Games
Wir müssen an das emotionale Gedächtnis herankommen. Stell dir vor, du bist es, der gerade verlassen wird.
Ist das nicht Stanislawski? Ja. Gut, dann tragen wir das ein unter "Geklaute Gedanken".
Labels: Emotionen, Schauspiel
Eine Schülerin suchte permanent Augenkontakt - nicht nur zu mir, dem Workshopleiter, sondern auch ständig zu den Mitspielern auf der Bühne und zu Zuschauern im Publikum. Wenn man sie bat, über die Zuschauer hinwegzusehen und diese gleichermaßen mit einzubeziehen, ging ihr Blick wie nach innen. Die vorübergehende Lösung: emotionale Beschäftigung der Spielerin.
Labels: Bühnenverhalten, Emotionen, Mut-Angst, Unterricht
