- Klare Ziele
- Fokus - ein hoher Grad von Konzentration auf ein begrenztes Feld der Aufmerksamkeit
- Verschwindende Selbstkontrolle und die Verschmelzung von Handeln und Achtsamkeit
- Verändertes Zeitgefühl, sowie direktes und unmittelbares Feedback, so dass Erfolg und Fehler irrelevant werden, da sie sofort eingearbeitet werden und das Handeln angepasst wird
- Gleichgewicht von Fähigkeitsniveau und Herausforderung, d.h. die Aktivität ist weder zu leicht nocht zu schwer
- Die Aktivität ist belohnt aus sich selbst
- Ein Gefühl von permanenter Kontrolle über die Situation
(zit. nach Zimbardo/Boyd: "The Time Paradox")
Beim ersten und beim letzten Punkt bin ich skeptisch (möglicherweise hab ich ihn auch nicht richtig verstanden): Im Zustand des Flow gebe ich ja zu einem großen Teil die Kontrolle über die Situation ab, d.h. ich mache mich zum Instrument der Situation, was vor allem in der Partner-Improvisation deutlich wird: Ich gehe auf die Angebote der Mitspieler ein, ohne sie steuern zu wollen, was uns an Ziele führen kann, die wir im Moment des Handelns gar nicht kennen. Es geht also eher um ein Aufgeben von Kontrolle.
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