Labels: Fernsehen, Komik, Storytelling
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Anfänger tendieren in der Regel, zu viel zu verknüpfen. Vor allem freie Formate wie Harold, Collagen usw. verleiten dazu. Am Ende legt man zuviel fest, nichts bleibt mehr offen, und die Schönheit des angedeuteten Gleichklangs verschwindet zugunsten eines festgeknüpften Knotens.
Das Format Quintett (auch bekannt als 5-4-3-2-1) startet mit fünf verschiedenen Szenen, von denen eine abgewählt wird, vier werden weitergespielt usw., bis eine übrigbleibt. Es gibt Gruppen, die es darauf anlegen, die Szenen immer mehr miteinander verschmelzen zu lassen. Ich glaube, dass den Szenen dadurch die Schönheit genommen wird. Jede Story entfaltet ihr eigenes Narrativ. Warum zusammenmantschen, was nicht zusammengehört?
Umgekehrt - aber das ist ja Storytelling-ABC - wissen wir, dass erst durch Verknüpfung Storys entstehen.
PS: Hab ich das hier schon mal geschrieben?
Labels: Storytelling
Die beiden spielen zwei Langformen. Sehr entspannt, sehr gutes Miteinander. Sie gehen so locker miteinander um, dass es fast scheint, als seien sie langsam. In Wirklichkeit bauen sie Schritt für Schritt aufeinander auf, führen Elemente wieder ein, bleiben im Moment, und behalten das bereits Etablierte im Blick. Schöne Figuren. Alles spezifisch. Die zweite Hälfte beginnen sie in einem kleinen Flugzeug. Eine beinahe Warte-Szene, fast wie Godot. Gleich zu Beginn fragt sie ihn, ob seine Schulter noch schmerze. Er fragt zurück, wie es ihrer Schulter gehe. Wir bleiben mit der Information allein. Und erst am Ende wird sie wieder eingesammelt.
Labels: Foxback, Storytelling
Phil Zimbardo on heroes.
Labels: Philosophie, Storytelling
Dem Suspense tut es auch gut, wenn aus der Erlebnisperspektive gespielt wird. Im Horror ohnehin: Es geht um den Erschreckten, nicht um den Erschrecker. Um das Opfer, nicht um das Monster.
Labels: Storytelling
Wollen wir hingegen eine Story erzählen, dann brauchen wir die Wiedereinführung von Elementen, d.h. Symbole, Handlungsstränge und Bedeutungen, die vorher ausgelegt wurden. Das Akzeptieren und Wiederaufgreifen des einmal Etablierten wird zum entscheidenden Knackpunkt.
Labels: Storytelling
"Man kriegt diese Filme nicht zu fassen, indem man ihre Handlung nacherzählt. Was etwa weiß man über Down by Law, wenn man erfährt, dies sei ein Film über drei Männer, die aus unterschiedlichen Gründen im Knast landen, zusammen ausbrechen, abhauen und sich schließlich wieder trennen? Zumal, wenn man bedenkt, dass der dramatischste Teil dieser Zusammenfassung - der Ausbruch - nicht einmal gezeigt wird."
Die Episoden sind einfach gestrickt. Die Dialoge hervorragend. Die Schauspieler genial. Das Spiel dieses Filmes ist über die Handlung gar nicht zu begreifen: Zwei rauhe Typen landen im Knast - beiden unschuldig und nerven sich die ganze Zeit gegenseitig. Ausgerechnet der kindliche Italiener hat jemanden umgebracht. Er ist es auch, der den Ausbruch plant. Sein Englisch ist haarsträubend, sein Lieblingsdichter ist Walt Whitman, den er natürlich nur auf Italienisch kennt. Verzweifelt schreibt er jede neue Vokabel in ein Notizbuch. Und gerade er, mit dem jede Kommunikation zu scheitern droht, schafft es, die anderen beiden zur Verständigung zu bewegen.
Der Handlungs-Plot ist nebensächlich. Entwicklung findet woanders statt.
Labels: Film, Storytelling
In jedem Fall: Früher als der Zuschauer es erwartet.
Labels: Storytelling, Szenenarbeit
Zwei Schauspieler spielen eine Szene ohne zeitliche oder örtliche Veränderung.
Ein dritter Spieler führt von außen die Regie/das Buch/die Dramaturgie. Sämtliche Änderungen wie Orts und Zeitwechsel, Einführung neuer Figuren werden von ihm entschieden, und zwar konkret. Ebenso das Ende des Stücks.
Labels: Storytelling, Übung
Ich vermute, dass das damit zu tun hat, dass die Szenen sich auf Dauer ähneln. Oft handeln die Geschichten davon, dass sich die Gegenstände befreien, was vielleicht auf der Hand liegt, da wir sie sozusagen als unbeweglich im Kopf verankert haben.
Wichtig wäre also, der eigenen Logik der Objekte zu folgen und sie vor allem mit komplexen Emotionen auszustatten.
Labels: Figuren, Storytelling
Auf der anderen Seite braucht man sich nur einmal eine echte Tragödie anzuschauen und man wird feststellen, dass die ohne die Elemente Wahrheit und Schmerz ebensowenig funktioniert.
Wahrheit und Schmerz sind also eher Erzähl-Elemente.
Die Komponente Schmerz bewirkt, dass uns das Thema wirklich erreicht und berührt.
Die Komponente Wahrheit sorgt dafür, dass die Story nicht abgeschmackt, billig, lächerlich, oder an den Haaren herbeigezogen wirkt.
Der Unterschied zwischen der Komödie und der Tragödie liegt dann eher darin, wie die Helden mit der Situation umgehen. Vielleicht eine Frage des Timing - in der Komödie leidet der Held in der Regel sofort und immer wieder. In der Tragödie steuert er blind und oft heiter in sein Schicksal.
Andererseits kennen wir das Slowburn aus den Laurel-und-Hardy-Filmen: Wenn die beiden auf ein Dach klettern, wissen wir schon ab der ersten Sekunde, dass Ollie irgendwann an der Regenrinne hängt.
Oder sollte der Unterschied eher in der Doofheit der Charaktere liegen?
Und was ist mit den Todd-Solondz-Filmen? Hier weiß man gar nicht mehr, ob man lachen oder schluchzen soll.
Labels: Komik, Storytelling
"Rosemary's baby opens like a Doris Day movie, that's the whole point. " Man wird völlig auf die falsche Fährte geführt. Eine charmante Komödie, vielleicht ein wenig exzentrisch. Dann auf einmal werden wir in das Psychogramm einer Paranoiden eingeführt - und am Schluss die völlig unerwartete Auflösung, die alles auf den Kopf stellt. Interessanterweise ist "Der Mieter" Polanskis totales Gegenstück zu "Rosemary's Baby". Ein Sozialdrama, das sich immer mehr zu Verfolgungen zuspitzt. Wieder die Überraschung, diesmal umgekehrt.
"It's a great horror film without a horror in it."
Labels: Storytelling
Das Wagnis, dass zwei, drei comedy-konditionierte Deppen im Publikum sitzen, die erst lachen, wenn man es ihnen unter die Nase reibt, sollte man schon eingehen. Der Großteil des Publikums ist schlauer als man denkt.
Labels: Storytelling
Labels: Publikum, Storytelling
Auch eine wiederaufgenommene Handlung (z.B. vom Beginn des Stücks), eine Geste, ein Bild können den Schlusspunkt setzen
Labels: Storytelling
Ganze Romane wurden angelegt anhand von Figurenlisten.
Labels: Figuren, Film, Storytelling
Labels: Langform, Storytelling
Effektvoll, aber wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich mir Serien noch nie lange anschauen mochte.
Ich bin offen, mich eines besseren belehren zu lassen.
Labels: Film, Konventionelles Theater, Storytelling
Wir können Storys nur dann gut entwickeln, wenn wir einen Sinn für die Bedeutung, d.h. für den Sinn des Gespielten entwickeln. Das heißt:
- Sinn auf der Ebene des Gesprochenen: Was bedeutet das Gesagte für den Sprecher und für den Adressaten?
- Sinn auf der Ebene der Story: Wohin führt uns das? Was ist die Konsequenz?
- Sinn auf der Ebene des Spiels (i.S.v. Game): Spielen wir eine Komödie, ein Drama oder was auch immer?
Labels: Storytelling
Der letzte Satz der Szene oder des Stücks hat eine große Macht: Er definiert gewissermaßen die Moral des Ganzen - worum ging's. Aber genau das macht es auch umgekehrt relativ einfach, einen Schluss zu finden: Ab einem gewissen Zeitpunkt kann in einer guten Szene nahezu jeder Satz der Schlusssatz sein. Es ist dann oft weniger eine Frage des Inhalts als des Timing.
Wer auch immer die Verantwortung für das Ende hat - der Lichttechniker, ein Regisseur oder ein Mitspieler - man lauere, wenn die Zeit gekommen ist, auf den ersten starken Satz und beende die Szene. Die Ansprüche für die "Stärke" dieses Satzes sollten nicht zu hoch sein, oft reicht ein stark gesprochener Satz oder die Lach-Reaktion des Publikums. Dass man nach dem Satz das Ende setzt, macht ihn oft erst zum starken Satz.
Labels: Storytelling, Szenenarbeit
Labels: Akzeptieren/Blockieren, Langeweile, Storytelling
Die Spieler von Foxy Freestyle überbieten sich geradezu mit ihrer Spielfreude, ihren Figuren, ihrer Einsatzfreude. Alles wird positiv verwendet. Selbst als der Computer, mit dessen Hilfe wir Bühnenbilder projizieren, abstürzt, verwenden wir das konstruktiv.
Beim genaueren Hinsehen könnte man tatsächlich ein paar kleine, aber ziemlich haarsträubende Storytelling-Lücken entdecken. Verrückt aber, dass das im Grunde nicht mehr zählt, ob es aufgeht. Man nimmt als Zuschauer eigentlich viele Ungereimtheiten inkauf, wenn sie überzeugend vorgebracht werden. Das Konstrukt des Storytelling wird in der Analyse und in der Vorbereitung immer wieder überschätzt.
Labels: Fehler, Foxback, Freies Spiel, Storytelling
Im Zweifel: Hohes Tempo bei innerer Gelassenheit.
Labels: Selbstüberlistung, Storytelling, Szenenarbeit
Es bedarf einer besonderen Schärfung des Blicks für Enden:
Moral (kann auch banal oder gar amoralisch sein), z.B. "Das kann also geschehen, wenn man ein Kind verwöhnt."
Überraschende Wendungen: Man denke an "Sixth Sense" oder das bescheuerte Maskenspiel bei Johnstone.
Offene Enden: Wie wird sich die Heldin entscheiden.
Erkenntnisse: Und seit jener Zeit gibt es in Europa keine Giraffen mehr.
Techniken des Beendens:
Physisch: Abwinken, Quer über die Bühne laufen
Verbal: "Ende der Szene"
Szenisch: Ausklingen/Stehen lassen
Pointe: Letzter Satz Richtung Publikum
Licht: Black
Labels: Storytelling
Labels: Storytelling, Übung
Hypothese: Ein Vorschlag soll zum Thema gemacht werden, wenn es ein Thema ist, z.B. "Reichtum". Wenn es aber um die Charakterisierung einer Figur geht, droht die Story platt zu werden, wenn die Eigenschaften der Figur vordergründig thematisiert werden. Beispiel: Ein geiziger Arzt wird therapiert.
Gegenbeispiel natürlich Molieres "Der Geizige", aber hier ist "Geiz" eben eher als soziales Thema aufgefasst.
Labels: Publikum, Storytelling
Wir verlangsamen also das Tempo der Geschichte, wenn wir uns mit Erklärungen aufhalten. Rechtfertigungen sind also hier und da für einen Gag gut. Vom Gesichtspunkt des Storytelling ist es besser, aufmerksam zu spielen, sich nicht lange mit Missverständnissen aufzuhalten und voranzutreiben.
Labels: Rechtfertigen, Storytelling
Angenehme Atmosphäre, RAW-Tempel fast so voll wie bei der Chaussee, je zur Hälfte Foxy-Fans und Crumbs-Fans, auch Lesebühnen-Kollegen.
Die geringste Herausforderung war anscheinend die Sprache, oder anders gesagt: Die Lücken und Fehler haben das Bühnengeschehen eher produktiv beeinflusst.
Schwieriger empfand ich eher die Herausforderung, ein gemeinsames Gefühl für Timimg, Körperlichkeit, Bögen usw. zu entwickeln. Dies ist ja öfters der Fall, wenn man mit anderen Gruppen spielt. Nach der ersten, von der Story eher stotterigen, vom Publikum aber dennoch geliebten Szene, bekamen wir langsam Boden unter den Füßen. Man passt sich einander an: Wir werden verbal schneller, die Crumbs physischer.
Gegenseitige Inspiration, aber auch gegenseitiges Abschleifen, aber für kommende Shows überwiegt doch die dauerhafte Inspiration.
Labels: Foxback, Lesebühnen, Miteinander, Storytelling
Zunächst werden wir irritiert, was das Genre betrifft: Es wirkt eher wie eine Farce oder eine Western-Komödie. Außerdem werden wir über den Helden getäuscht, der zunächst wie ein Troublemaker wirkt.
Dann der Bruch - es geht um Mord und Lynchjustiz. Aber wer ist der Protagonist? Im Grunde wird einer der Nebencharaktere zum Protagonisten stilisiert, indem wir die Story immer wieder aus seiner Perspektive sehen. Aber so wie sein Gewissen geprüft wird, geschieht es auch mit allen anderen. Kameraarbeit, Timing und das einprägsame Gesicht Henry Fondas. Im Originalbuch ist kurioserweise sein Begleiter der Held, bzw. Fondas Figur ist der Begleiter.
Ein weiterer Bruch: Das völlig unmotivierte Auftauchen der Kutsche und der alten Liebe des Helden. Das Ganze trägt absolut nichts Inhaltliches zur Story bei, aber es gibt ihr einen interessanten poetischen Schlenker.
Labels: Film, Storytelling
Allerdings könnte man sagen, dass in Heidi der eigentliche Held der Alm-Öhi ist, der durch die Konfrontation mit der unverbrüchlichen Liebe des Heidi seine eigene Wandlung erfährt.
Ebenso in "Der Pate". Der eigentliche Held ist Michael Corleone, der durch die Ereignisse reift und schließlich den Thron einnimmt. Dass gerade er, der sich stets von der Familie absonderte, zum kaltherzigen Mörder und Führer einer kriminellen Organisation wird, ist die Tragik der Geschichte.
Labels: Storytelling
Wir müssen zunächst einige Sachverhalte auseinanderhalten:
1. Realismus bedeutet nicht, dass es immer um alltägliche Probleme durchschnittlicher Menschen geht. Wir können ihn im Improtheater vielmehr als Abgrenzung zu surrealistischen Szenen, Musical-Szenen, abstrakten Szenen, Szenen im Makro-Level usw. verstehen.
2. Glaubwürdigkeit heißt nicht, dass wir im Rahmen der Alltagswahrscheinlichkeit spielen. Es ist z.B. nicht sehr wahrscheinlich, dass es unbemerkt bleibt, wenn am hellichten Tage in Los Angeles ein Beifahrer einen anderen Mann im Auto aus Versehen in den Kopf schießt und das ganze Auto von innen mit Blut beschmiert ist. Aber in Pulp Fiction nehmen wir das als verrückte Variante hin. Der Alltag per se ist story-technisch nicht allzu interessant. Interessant ist der Tag, an dem xy geschah.
3. Inwieweit realistische mit surrealistischen oder anderen non-realistischen Elementen angereichert wird, ist eine Frage der Form. Z.B. gibt uns die Form "Der rote Faden" ("Thread") die Möglichkeit, in die Poesie der kleinen Sinneserlebnisse des Alltags einzutauchen. Da wäre rein formal einfach schade drum, wenn auf einmal die Gegenstände zu sprechen begönnen.
Allerdings sollte man als Spieler bereit sein, die Brechungen der Mitspieler zu akzeptieren und sich so auf die Suche nach neuen Formen begeben.
Labels: Akzeptieren/Blockieren, Storytelling
Labels: Johnstone, Storytelling
Körper -> Atem -> Emotion -> Narrativ
Eigentlich würde ich nach einigem Überlgen, wenn schon hierarchisch, den Atem noch vor der körperlichen Bewegung ansetzen.
Aber es geht natürlich auch alles umgekehrt. Die Hierarchie aber vereinfacht es, lässt uns am ehesten ins Spielen kommen statt in die vorhersehbare Berechnung.
Wir berühren hier den sensiblen Bereich des Entscheidens. Ich kann natürlich auch Entscheidungen treffen und tue es auch. Aber wen ich mit Partnern improvisiere, kann ich narrativ allenfalls Optionen erkennen oder dynamisch verstärken. Denn der Partner kann mit seinem Angebot wieder alles umwerfen. (Hoffentlich tut er es auch, möchte ich eigentlich hinzufügen.) Wenn ich aber die erzählerischen Optionen wahrnehme und vielleicht auch Timing genügend trainiert habe, dann kann ich physische Entscheidungen treffen oder Atementscheidungen, die wiederum eine gewisse Unsicherheit einführen und gleichzeitig für glaubwürdige Bühnenpräsenz sorgen.
Labels: Körperlichkeit, Schauspiel, Storytelling
Kurz gefasst:
1) Eine Katastrophe macht noch keinen Konflikt.
2) Ein Streit ist nur Ornament des Konflikts.
3) Der innere Konflikt ist entscheidend.
Labels: Storytelling
Schematisch also:
Körper -> Atem -> Emotion -> Narrativ
Labels: Körperlichkeit, Schauspiel, Storytelling

(Abbildung nur zu Studienzwecken. Alle Rechte beim Zeichner (c) Tom. Bild wird auf Verlangen unverzüglich gelöscht.)
Labels: Komik, Storytelling
Wie man damit umgeht? Keine Ahnung. Zuschauen, ausprobieren, Sensibilität entwickeln.
Labels: Gags, Storytelling
Jochen Schmidt hält Plots ohnehin für überflüssig behauptet er (um Volker Strübing und mich zu provozieren?), während Volker Strübing glasklare Plots geradezu anbetet.
Dabei kann der Roman seit dem 20. Jahrhundert alles - die ausgefeilte "geplottete" Story (die einem am Ende noch mal ein Aha-Erlebnis verschafft) episodenhafte Aneinanderreihung, intertextuelles Zitieren, Collagen. Und selbst die Story kann fragmentiert erzählt werden.
Im Langform-Improtheater erarbeiten wir uns das alles neu.
Labels: Langform, Lesebühnen, Storytelling
Also muss auch das mutige Assoziieren, der weite Wurf trainiert werden. Es muss durchaus nicht alles sofort verständlich und nachvolliehbar sein. Aus der Perspektive des Storytelling macht ja erst die Besonderheit, das Merkwürdige die Geschichte erzählenswert (s. Goethe über die Novelle).
Allerdings, auch darauf weist Lösel hin, nerven "originelle Assoziationen", d.h. wenn Originalität forciert wird. Es kommt also darauf an, das Verrückte zuzulassen, ohne es zu forcieren.
Labels: Johnstone, Langeweile, Mut-Angst, Storytelling
Sich aufs Drahtseil zu begeben, auch wenn man Storytechnik beherrschen will, das ist der Witz bei Impro.
Labels: Im Moment, Mut-Angst, Storytelling
Abhängig von der Länge der Szenen ergibt sich auch, wie schnell "die Heldin gemartert" werden muss, wieviel Zeit wir uns für eine positive Plattform lassen usw.
Eine hübsch einfache Faustregel, um nicht in eine Vertauschung der Helden zu rutschen: Der Held sagt "Ich", alle anderen sagen "Du". (Mit anderen Worten: Es geht immer um den Helden.)
Labels: Johnstone, Storytelling
