Regal Film und Theater.

Elftes Buch von links und von rechts.

Drehbuch Pulp Fiction

Erworben: Frühling 2004.
Status: Durchblättert und Gelesen.
Erster Satz: "Pumpkin: Vergiss es, ist viel zu riskant."
Kommentar: Für eine neue Szenen-Serie bei der Chaussee der Enthusiasten überlegte ich, welcher der bekannteste Film bei unseren Zuschauern sei und kam dabei auf Pulp Fiction. Ich beschloss, den Film als Shakespeare-Drama umzusetzen und die Wahl der Verse – fünfhebige ungereimte Jamben, Kreuzreime usw. – den Figuren anzupassen. Aber ich musste bald feststellen, dass unser Publikum bei fünfhebigen Versen ausstieg und so ging ich bald zu konsequentem Reimen über. Hier die Folgen:

Folge 1 – 20.5.04
Folge 2 – 27.5.04
Folge 3 – 3.6.04
Folge 4 – 10.6.04
Folge 5 – 17.6.04
Folge 6 – 1.7.04
Folge 7 – 15.7.04
Folge 8 – 22.7.04
Folge 9 – 29.7.04
Folge 10 – 5.8.04
Folge 11 – 12.8.04

Folge 12 – 19.8.04
Folge 13 – 26.8.04
Folge 14 – 2.9.04
Folge 15 – 9.9.04
Folge 16 – 16.9.04
Folge 17 – 23.9.04

***

Die Geschichte von Ali ibn Bakkâr und Schams en-Nahâr

Zur Zeit des Kalifen Harûn er-Raschîd lebt ein Kaufmann, dessen Sohn Abu el-Hasan Ali ibn-Tâhir bem Kalifen ein und ausgehen darf und an seiner Tafel sitzt.

Man darf sich, angesichts all der Harûn er-Raschîd Geschichten schon fragen, wie groß diese Tafel ist, an der so viele Tischgenossen Platz haben.

Dieser Kaufmannssohn hat einen Freund namens Ali ibn-Bakkâr, ein schöner persischer Prinz. Als sie eines Tages beisammen sitzen,

da kamen plötzlich zehn Jungfrauen wie Monde anzuschauen.

Sie halten am Kaufmannsladen und begutachten die Waren, während sich Ali ibn-Bakkâr in ihre Anführerin verliebt

Sie ist eine Sonne, ihr Thron ist am Himmel:
So tröste mit mannhaftem Troste das Herz!
Nie kann sie zu dir auf die Erde sich neigen,
Nie steigst du im Fluge zu ihr himmelwärts.

Eine Dienerin lädt die beiden Jünglinge ein, und so erreichen sie den Palast des Kalifen und gehen dort in eines der Gemächer.

Allerhand, wenn man bedenkt, wie eifersüchtig der Kalif sonst seine Sklavinnen und Nebenfrauen bewachen läst.

Zehn Jungfrauen spielen Instrumente. Dann zehn andere

wie jene hochbusig und vom gleichen Alter mit schwarzen Augen und rosigen Wangen, mit zusammengewachsenen Augenbrauen und versonnenen Blicken.

Die zusammengewachsenen Augenbrauen gelten noch heute in vielen Ländern Vorderasiens dermaßen als Schönheitsideal, dass sie oft mit Augenbrauenstift nachgezogen werden.

Eine der Schönen heißt Schams en-Nahâr. Sie ist diejenige, in die sich Ali verliebt hat.
Die Sklavinnen singen, man isst, und die beiden Verliebten umarmen einander, um gleich darauf in Ohnmacht zu sinken, wieder zu erwachen und weiter zu essen.

153. Nacht
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