Wie froh bin ich, dem Wahn verfalln zu sein,
ich könnt allein nicht leben.
Ich brauche keinen Therapeuten,
die Heilung würde ich ihm nicht verzeihn.

Im Irrenhaus hab ich’s mir eingerichtet,
die Schlüssel weggeworfen.
Und du bist meine Wärterin,
die treu mir von der Außenwelt berichtet.

Drum bitt ich dich: Gib nie mir diese Chance,
Alleinsein zu erfahren.
Zu wissen, ohne dich wär’s möglich,
würf mich ganz aus der seelischen Balance.

Wahn des Liebenden
Markiert in:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.