Es ist manchmal seltsam, wie sich bei Künstlern, die in verschiedenen Gattungen aktiv sind, ihre Persönlichkeit hinter jedem Strich, in jeder Note, in jedem Satz zeigt. Helge Schneider schreibt wie er redet und zeichnet wie er Trompete bläst.
So auch Flake von Feeling B/Rammstein, dessen Buch grün&blau ich gar nicht vorurteilsfrei lesen kann, so sehr zieht es mich in diese bedeutungsvolle Zeit hinein. Und dann seltsame Sätze wie dieser, den er als Erklärung zum Lied „Hässlich“ schreibt:

„Wenn meine kaumen Leistungen den Sieg der Rige (6 Klassenmitglieder, die hintereinander anstanden) vereitelte, gab es nichts, was mich entschuldigte.“
Er schreibt wie er Keyboard spielt – eine Mischung aus Kind, Clown und Provokateur – und man meint, ihm in die offene Seele zu schauen. Die Offenheit macht sprachlos. Wahrscheinlich macht er auch auf dieselbe Art und Weise Sex.

Die Seele des Flake
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