Ich habe am 25.1. vielleicht etwas dogmatisch die Hierarchie gepostet:
Körper -> Atem -> Emotion -> Narrativ
Eigentlich würde ich nach einigem Überlgen, wenn schon hierarchisch, den Atem noch vor der körperlichen Bewegung ansetzen.
Aber es geht natürlich auch alles umgekehrt. Die Hierarchie aber vereinfacht es, lässt uns am ehesten ins Spielen kommen statt in die vorhersehbare Berechnung.
Wir berühren hier den sensiblen Bereich des Entscheidens. Ich kann natürlich auch Entscheidungen treffen und tue es auch. Aber wen ich mit Partnern improvisiere, kann ich narrativ allenfalls Optionen erkennen oder dynamisch verstärken. Denn der Partner kann mit seinem Angebot wieder alles umwerfen. (Hoffentlich tut er es auch, möchte ich eigentlich hinzufügen.) Wenn ich aber die erzählerischen Optionen wahrnehme und vielleicht auch Timing genügend trainiert habe, dann kann ich physische Entscheidungen treffen oder Atementscheidungen, die wiederum eine gewisse Unsicherheit einführen und gleichzeitig für glaubwürdige Bühnenpräsenz sorgen.

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