In Amsterdam stehen die Behörden vor einem Dilemma: Einerseits wird auch hier das Rauchverbot in Kneipen und Cafés eingeführt, andererseits will man die inzwischen "traditionellen" Coffeeshops nicht schließen. Die Lösung: Kiffer dürfen nur noch reines Haschisch rauchen.

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Fortsetzung der Reihe "Elfte Bücher aus meinen Regalen"

dritte Regalreihe von oben – Theaterliteratur

Elftes Buch von links

Viola Spolin: "Improvisation for the Theater"

Erworben: ca. 2002
Status: Abschnittsweise immer wieder nach Bedarf gelesen.
Erster Satz: "Everyone can act." (Das ist doch mal ein Hammersatz.)
Kommentar: Ausgehend von diesem ersten Satz (und der offenbaren aber unausgesprochenen Tatsache, dass diese Fähigkeit zum Schauspielen abhanden kommt) entwickelte Spolin den Grundstock an wertvollen Theaterübungen. Ihr kürzlich verstorbener Sohn Paul Sills trug die spielerischen Ideen mit nach Chicago, wo er mit "Compass" den Grundstock für die wahrscheinlich weltweit lebendigste Improtheaterszene schuf. Spolins direkter und indirekter Einfluss auf das moderne Improtheater ist enorm: Johnstone, Close, Dixon, Second City, Zaporah.

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Kamar ez-Zamân zeigt nun als letzten Beweis den Ring an seinem Finger, den er der neben ihm liegenden Prinzessin nahm. Der König lässt sich überzeugen. Nicht ohne nochmals zu betonen:

"Ursache dieser ganzen Verwirrung ist nur der Wesir."

Wie nervig es ist, mit Menschen zu tun zu haben, deren erste Sorge bei Problemen es ist, einen Schuldigen zu finden (der natürlich nie sie selber sind), einen solchen Narren dann zum König und direkten Vorgesetzten zu haben, hat bestimmt psychische Störungen zur Folge, vor allem, wenn ständig mit dem Henker gedroht wird.

 

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191. Nacht

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