„Wir hungerten, um Charlie [Watts] bezahlen zu können! Buchstäblich. Wir gingen im Supermarkt klauen, um Charlie Watts zu kriegen. Wir haben unsere Essensrationen gekürzt, so sehr wollten wir den Kerl.“ (S. 156)

„Ich habe mich immer sehr wohl auf der Bühne gefühlt, von Anfang an, selbst wenn cih Blödsinn spielte. Man ist ziemlich nervös, ehe man vor so vielen Menschen auf die Bühne steigt, aber bei mir war da immer das Gefühl: ‚Also los, reiß den Käfig auf und lass den Tiger raus.'“ (S. 161)

„Charlie studierte Jimmy Reed und dessen Schlagzeuger Earl Phillips. Wegen des richtigen Gefühls, dem Sparsamen und Minimalistischen. Das hat er sich immer bewahrt.“ (S. 163)

„Ich hätte alles getan, um ins Studio zu kommen. (…) Wir wollten unbedingt wissen, wie wir klangen Darauf kam es uns an, nicht aufs Geld.“ (S. 172)

„Bei unserem Auftritt bei Thank Your Lucky Stars mussten wir diese grässlichen Karojacketts mit Hahnentritt-Muster tragen. Wir warfen sie sofort weg. (…) ‚Wo ist dein Jackett?‘ – ‚Keine Ahnung. Trägt jetzt meine Freundin. Bald hatte er [Manager Andrew Loog Oldham] geschnallt, dass er nicht dagegen ankommen würde. Wenn man eine neue gute Band hatte, durfte man genau eines nicht tun: Die Beatles wiederkäuen. (…)
Andrew Loog Oldham hat die Gesetze des öffentlichen Auftretens revolutioniert – mach alles falsch, zumindest in den Augen von Showbiz und Fleet Street. (S. 173-4)

Notizen aus Keith Richards‘: LIFE (2)
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