Ein letztes Keuchen quält sich aus der Lunge.
Dann, noch mit Argwohn, bin ich frei,
in neuem Optimismus etwas Zweifelei.
Doch geb ich hin mich meinem neuen Schwunge.

So wie des Frühlings Grüßen ich misstraue,
kann ich Coronas Ende nicht recht glauben.
Lass mich vom Schalk kein zweites Mal berauben.
Wer will schon weiter als zwei Wochen schauen?

Es löst sich noch ein Blatt von unsrer Linde.
Gehalten hat es bis zum Februar.
Die Schwerkraft, ist sie Segen oder Hohn?

Ob ich mich auch im freien Fall befinde?
Mit meinen Plänen schein ich wie ein Narr.
(Und alle Steuerung wie Illusion.)

20.2.22

Nach zwei Corona-Jahren

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