Die beiden überwältigen Azîz und führen ihn in einen großen Saal mit vier Estraden, in dem ein Reiter hätte Schlagball spielen können.

Unklarer Sport: Reiter-Schlagball

Man macht ihm ein seltsames Angebot. Er soll die junge Maid mit den hübschen Waden heiraten,

"… so wirst du sicher sein vor der Tochter der listigen Ränkeschmiedin."

So erfahren wir, dass es die Tochter einer listigen Ränkeschmiedin war, die schon einige Männer auf dem Gewissen hat, mit der sich Azîz herumgetrieben hat.
Man verspricht Azîz Geld, Gut und Wohlergehen, wenn er das Mädchen heiratet.

"Ich will nichts von dir als dass du mit mir tust, wie der Hahn tut."

Da ist sie aber bei dem in metaphorischen Dingen nicht gerade hellen Azîz an der falschen Adresse. Er kapiert nicht, und die Maid muss erklären:

"Das Geschäft des Hahnes ist, dass er isst und trinkt und tritt."

Vier Zeugen werden gerufen, die Braut legt noch rasch den Schleier um, der Ehevertrag wird aufgesetzt und darin behauptet,

dass sie die ganze Mitgift erhalten habe, die erste und die zweite

Zwei Mitgiften?

und dass ich einen Anspruch auf zehntausend Dirhems von ihrem Vermögen hätte.

123. Nacht
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