Die Unterscheidung zwischen An und Aus (On/Off) auf der Bühne: In gemeinsamer Aktion, sei es in der Szene, beim Singen oder Tanz – auch wenn man nicht „dran“ ist, sollte man die Spannung des Dranseins erhalten.
Vielleicht gerade bei kleinen Bühnen, bei denen man nicht von der Bühne abgehen kann, ist aber auch das Aus-Sein als Haltung wichtig: Entspanntere Haltung, physisch und mimisch.
Scheu
Die Scheu von Tänzern, in der Improvisation auch nur irgendeinen Satz zu sagen, korrespondiert mit der Scheu der Lesebühnenautoren, mal mehr Bewegung zuzulassen als nur die fünf Schritte vom Stuhl zum Mikro.
Freie Bühne
Workshop für eine Gruppe, die sehr fortgeschritten ist in den Themen Figuren-Erschaffung und einigermaßen gut über Storytelling bescheidweiß. Das Problem: Sie verhakeln sich in ihren tausend Regeln, die vielleicht irgendwann mal als Tips gedacht waren, sie denken an Strukturen und vergessen den Moment.
Ich erinnere sie daran, dass die Bühne ihnen gehört und dass sie dort machen können, worauf sie Lust haben. Das ist die Hauptsache. Verfeinerungen stehen an zweiter Stelle.
Ich gebe ihnen eine Lizenz zum Trashen. Der Witz ist – sie verlieren gar nicht so sehr an Tiefe und Feinheit, sondern gewinnen an Kraft.
Die Angst davor, blödes Improtheater zu spielen, limitiert. Zurück zu Johnstone: Lass es zu, obszön zu sein, politisch unkorrekt usw. Die Grenzen des guten Geschmacks entdecken wir nur, wenn wir sie von Zeit zu Zeit übertreten. Wenn es frisch ist und aus dem Moment kommt, wird es einem auch keiner übelnehmen.
Blöd sind nur kopierte Gags. (Wie oft ich in den letzten Wochen auf Improbühnen „Ich habe Rücken“ gehört habe!)
Vorschläge
Noch mal zum Thema Vorschläge: Im Grunde ist jeder Vorschlag wertvoll, solange er uns inspiriert. Aber wie geht man mit den uninspirierenden Vorschlägen um? Zunächst: Sehr, sehr oft werden Vorschläge als „schlecht“ abgetan, nur weil sie ein heikles Thema berühren. Was aber geschieht, wenn wir die Themen ernstnehmen? Einer der besten Harlds, die ich je sah, haben die Gorillas zum Thema Gynäkologe gespielt, obwohl der Zuschauer, der diesen Vorschlag gab, den Schauspielern sicherlich ein Bein stellen wollte.
Tatsächlich gibt es Vorschläge, die man als öde wahrnimmt. Das kann verschiedene Gründe haben. Z.B. gibt es als Vorschlag für einen Ort extrem häufig „Schwimmbad“. (Wieviele gescriptete Theaterstücke gibt es eigentlich, die in einem Schwimmbad spielen?) Nun kann man das tatsächlich ablehnen, und wenn man es sympathisch macht, weren die Zuschauer schon nicht einschnappen. Aber wir können auch lernen, damit zu leben. Dann wird es nämlich keine Schwimm-Lehrszenen mehr geben, sondern wir werden das Schwimmbad als Hintergrund für echtes Drama (oder meinetwegen auch Comedy) nutzen.
Anscheinend hat es oft mit ersten Assoziationen zu tun, was das Publikum vorschlägt. Z.B werden bei freien Vorgaben („Ein Wort, bitte!) oft Lebensmittel genannt. Ich habe Harolds zu Leberwurst, McDonalds, Orangensaft, Karpfen u.v.m. gespielt. Wenn ich heute solch einen Vorschlag bekomme, lehne ich ihn ab, weil ich das Gefühl habe, das Thema Futter ddurchdekliniert zu haben. Wer weiß, in zwei Jahren ist das wieder anders.
Wörter aufgreifen
Satz-Elemente des Impro-Mitspielers aufgreifen und in ihrer Konsequenz weiterentwickeln. Wenn wir dies positiv betreiben, bringt es die Szene in einen ungekannten Schwung.
Shakespeare treibt dieses Spiel mit Vergnügen, und es ist ein großer Spaß, die Tragödie Macbeth nur auf dieses Spielchen hin zu lesen.
Ganz nebenbei schärft es als Übung das Zuhören, das Akzeptieren und das Vorantreiben.
Helge auf dem Saxofon, bis er keine Lust mehr hat
So, jetz habich keine Lust mehr.… Weiterlesen
Wir sind alle nur Kinder
Wir würden unseren zwischenmenschlichen Stress reduzieren, wenn wir unsere Erwartungen aneinander reduzieren, so wie man ja auch an kleine Kinder keine hohen sozialen Erwartungen stellt – sie sind tollpatschig, unerfahren, ichbezogen.
Was wäre nun, wenn wir uns bewusst machen, dass in jedem von uns ein kleines Kind steckt? Dass wir unvollkommen sind, und trotz dieser Unvollkommenheit alle liebenswert sind. Stewardessen beherrschen diesen Trick:
häufig empfohlen, dieses als ihr Wohnzimmer
und die Passagiere als ihre persönlichen Gäste
zu betrachten. Denn den eigenen Gästen gegenüber
hat man in der Regel automatisch posi-
tive Gefühle. Benimmt sich dann der eine oder
andere Passagier unfreundlich oder nörgelt am
Service, kann man so tun, als ob es sich um
Kinder handle – diese macht man für ihr quengeliges
Verhalten weniger verantwortlich, und
negative Gefühle kommen dann nicht so
schnell auf.“
Lächeln
Artikel in der „Gehirn und Geist“
Dauerlächeln, z.B. im Dienstleistungsbereich, erzeugt Stress, wenn es als surface acting betrieben wird. Die Mimik steht dann im Widerspruch zum Empfundenen. Entscheidend ist dann das deep acting, das Schauspiel aus der Tiefe heraus, d.h. das Gefühl muss auch empfunden werden. Die Tricks dafür sind bekannt: Positives Verhältnis zum Gegnüber aufbauen, Situationen mit Humor nehmen usw.
Interessant für uns als Schauspieler ist, dass das Gegenüber genau merkt, ob man es mit oberflächlichem oder tiefem Spiel zu tun hat. Insofern muss der Schauspieler wirklich ins Gefühl eintauchen, ohne sich davon wegdriften zu lassen.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/951556
Loslassen ohne Luft
Ein Apnoe-Taucher beschreibt auf Radio Eins, er könne jeden gesunden Menschen mit ausreichendem Lungenvolumen innerhalb eines Jahres trainieren, die Luft fünf Minuten anzuhalten. Will man länger als 6 Minuten die Luft anhalten muss man aber ein gewisses Alter erreicht haben! Denn dazu bräuchte man Erfahrung, man muss innerlich völlig loslassen können, die Hirnaktivitäten und dadurch dann auch die Körper- und Muskelaktivitäten auf ein Minimum zu reduzieren.
Kinder-Kauderwelsch
In der S-Bahn ein zweieinhalbjähriger Junge und ein vierjähriges Mädchen, die einander liebevoll necken. Auf einmal fallen sie ins Kauderwelsch. Denke zunächst, ich würde mich verhören, es sei Kindergenuschel oder eine Fremdsprache. Ist es aber definitiv nicht. Erstaunlich, wie sie aufeinander eingehen. Was erwachsene Impro-Schülern häufig erst mühevoll wiedererlernen müssen – dass man Wort- und Satz-Elemente des anderen mitverwendet, dass man die Worte aus der Emotionalität entstehen lässt – das machen die beiden völlig natürlich. Zwischendurch schalten sie immer wieder mal ins Deutsche. Und zu keinem Zeitpunkt wird das Spiel infrage gestellt. Denn in diesem Alter ist einfach alles Spiel. Die Regeln ergeben sich beim Tun.
Keith Johnstone
Ein kleiner Video-Ausschnitt mit Keith Johnstone in Aktion:
Bemerkenswert, wie er die Schreihälse und Streithähne zur Kooperation bewegt.… Weiterlesen
Die traurige Geschichte vom schlechten Komiker
Shaun Landry erzählt die folgende Geschichte über einen Komiker, der in jedem Workshop der Stadt anzutreffen war:
The worse case I have ever seen in my life is a cat who seems to be the king of classes. I don’t think anyone (and granted myself included) has said to him „You will never be a good improviser or stand up comedian“. I see him every once in a while here attempting stand up. God. It’s brutal. No one will tell him the truth. *no one*He ended up opening for a famous comedian. Not because he was any good. Because this very famous comedian is a notorious asshole drunk to deal with. And the bookers decided to screw him by finding the worst standup in town.And it was the guy I’m talking about. It is like picking on the ugly kid with the pretty girl…or some scene from Carrie. Just waiting for the bucket of blood to fall from the Improvisation in San Jose.He was so happy. This is where you sit there and go „is this the moment I burst this happy man’s bubble? NO I CAN’T DO IT. I CAN’T TELL HIM HE GOT THE GIG BECAUSE HE IS HORRIBLE. NO. I’M NOT GOING TO BE THE ASSHOLE HERE“That is what it comes to.Noone wishes to be „The Asshole“ When in actual fact you might be the nicest one in the room for finally telling this guy the truth.I have heard me mumble „I don’t know what will help“ Maybe I should take an inflection class to try to make that sound more upbeat. So I don’t get pounced with the ultimate question „Well, what do you mean?“ For a bunch of people who scream Truth in Comedy, we sure suck at Truth in Real Life.
Foxy Freestyle & The Crumbs – 14.5.2008 II
Zweiter Teil der Show Foxy Freestyle & The Crumbs
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Stottern: Linkshändigkeit, Singen, Tiere, „Selbstvertrauen“
Linkshänder stottern anscheinend häufiger (s. Obama), was wohl oft damit zu tun hat, dass sie ihre Impulse unterdrücken sollen, da sie „falsch“ sind.
Stotterer stottern seltener (ein schöner Satzbeginn für Stotterer), wenn sie singen: Der Fokus liegt dann nicht auf dem „richtigen“ Formulieren.
Stotterer stottern seltener wenn sie mit Tieren reden.
Im Hypnoseforum wendet der User Chippie ein: „ich vermute, dass das eher daran liegt, dass man sich nicht mehr aufs sprechen konzentriert, sondern auf die vorstellung. das lenkt ab, macht aber nicht sicher. ich glaube eher, dass es was mit selbstvertrauen zu tun hat.“ Und das ist aber der springende Punkt, den wir auch vom Impro und kreativen Prozessen kennen: Wir konzentrieren uns auf das Wie, auf ein schönes Detail, und nicht auf das „Richtig“ oder „Falsch“, und dann kommt schon was Schönes zustande.
Foxy Freestyle & The Crumbs – 14.5.2008
Musikalische Improvisation
Musikalische Improvisation Andrés Atala Quezada
Anpassung
Show mit „The Crumbs“ am 14. Mai 2008
Angenehme Atmosphäre, RAW-Tempel fast so voll wie bei der Chaussee, je zur Hälfte Foxy-Fans und Crumbs-Fans, auch Lesebühnen-Kollegen.
Die geringste Herausforderung war anscheinend die Sprache, oder anders gesagt: Die Lücken und Fehler haben das Bühnengeschehen eher produktiv beeinflusst.
Schwieriger empfand ich eher die Herausforderung, ein gemeinsames Gefühl für Timimg, Körperlichkeit, Bögen usw. zu entwickeln. Dies ist ja öfters der Fall, wenn man mit anderen Gruppen spielt. Nach der ersten, von der Story eher stotterigen, vom Publikum aber dennoch geliebten Szene, bekamen wir langsam Boden unter den Füßen. Man passt sich einander an: Wir werden verbal schneller, die Crumbs physischer.
Gegenseitige Inspiration, aber auch gegenseitiges Abschleifen, aber für kommende Shows überwiegt doch die dauerhafte Inspiration.
Scheinbares Blockieren
A: „Ach, ist das heute warm!“
B (ausdruckslos oder irritiert): „Das ist doch nicht warm!“
A: „Ach, ist das heute warm!“
B (Schließt B bemutternd den oberen Knopf der Jacke): „Das ist doch nicht warm!“
Im ersten Beispiel klassisches Blockieren – die Plattform muss neu geschaffen werden oder wir sind mitten in einem Streit um die Ausgangssituation. Im zweiten Beispiel geht B mit A’s Angebot spielerisch und konstruktiv um, er schafft sofort eine Situation, die A’s Angebot eher verstärkt.
Es geht also nicht unbedingt darum, was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird. Die Frage ist immer, ob die Geschichte und das Spiel vorangetrieben werden, ob wir neue Risiken eingehen oder ob wir verharren.
Immanente Komik des Improtheaters
Allein, dass der Mitspieler auf unerwartete Angebote zu reagieren hat, macht das Improvisationstheater tendenziell komisch. Viele Games betonen auch gerade dieses Element. Aber auch in collagierten Langformen oder im Storytelling ist es oft weniger die Geschichte, die komisch ist, sondern der improvisierende Schauspieler.
In der improvisierten Musik ist das seltsamerweise nicht der Fall.
Vielleicht hat es mit dem von Bergson beschriebenen Effekt des „Mechanismus, der das Lebendige überdeckt“ zu tun.
Klaus Kinski
KK bekommt im Theater des Kriegsgefangenen-Lagers die Frauenrollen
Er studiert für die Rolle eines Epileptikers Elektroschock-Therapien in einer Anstalt
1949 wird ein Stück verboten, weil er darin eine Frauenrolle spielt.
Als junger Mann hat er verblüffende Ähnlichkeit mit Brando.
Adorf über Kinski: „Der Wille zur Grenzüberschreitung war ganz wesentlich für ihn.“
Peter Berling: „Kinski wusste, wo die Kamera zu sein hatte, wie sie eingerichtet zu sein hatte. Er war ein Kino-Tier. „
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Schach
Selbst Schach hat ein situatives, intuitives Moment, wenn nicht stur gerechnet wird, sondern man gewissen Impulsen folgt (wenn auch gewiss in geringerem Maße als beim Tischtennis).
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Hirnforschung
Unterschiedliche Hirnareale sind am Werk, wenn wir ein Musikstück nachspielen oder wenn wir es improvisieren.
http://www.plosone.org/article/fetchArticle.action?articleURI=info:doi/10.1371/journal.pone.0001679
Für Improvisierer ist das im Grunde der Beleg einer Binsenweisheit, denn wir spüren, dass wir anders denken, wenn wir improvisieren.
Einsatzfreude
Bei improvisierten Handlungen können wir zwischen Entscheidungen und Einsatzfreude entscheiden. Es ist nicht so wichtig, welche Art von Entscheidungen wir treffen, sondern mit welchem Einsatz, mit welcher Hingabe. Und in diesem Sinne gibt es keine „falschen“ Entscheidungen, sondern nur mangelnden Einsatz. Die Kraft (und oft eben auch die Komik) einer improvisierten Szene liegt eben oft nicht so sehr in der Art der Entscheidung, sondern in der Radikalität, die sich für den Zuschauer als hohes Tempo darstellt.
Commitment
Im Film „The Commitments“ erklärt der alte Joey „The Lips“ Fagan seinem Bandkollegen Dean, warum Blues-Musiker ihren Instrumenten oft Frauennamen geben: Es kommt nicht so sehr darauf an, was man auf dem Instrument spielt, sondern wie man es spielt, eben genau wie wenn man mit einer Frau Liebe macht. Dean bläst daraufhin sein Saxofon so zärtlich, dass es auf einmal Charakter hat.
Interview Jack White & Keith Richards
Jack, what did you learn about the Stones when you opened for them?
White: How good they were. You could see the comfort level between them, in Keith’s guitar playing and Ron’s slide playing. It’s impressive, man, when that confidence is exuded. Someone once told me when I first started playing – you get a lot more respect if you act like you own the joint. If you fumble around, you don’t gain respect.
Richards: You could have asked me that question back when we went from clubs to opening for Bo Diddley, Little Richard and the Everly Brothers on one tour [in 1963]. I learned more in those six weeks than I would have learned from listening to a million records.
Richards: I loved listening to music – the pure beauty of listening – before I ever learned an instrument. I realize, in a way, that I tainted that beauty, because now I know how certain things are done. But brother, you’ve made your deal now. The only thing you can do is pass it on.
(Ist das wirklich so? Dass man die Schönheit des Kunstgenusses zerstört, wenn man weiß, wie es gemacht wird? Ich glaube eher, der Genuss ist dann auf einer anderen Ebene. – DR)
Status in Politik und Wirtschaft
Interessante Bilderstrecke zum Status-Verhalten von Frauen und Männern in Unternehmen.
http://www.n-tv.de/914819.html
Fragt sich, wie es in frauendominierten Unternehmen läuft. Ich vermute: Ähnlich. Die Signale für Hierarchie werden universal verstanden, wenn auch nicht von jedem gleichermaßen eingesetzt.
Amadeus
Den schönen Forman-Film Amadeus nun noch mal im Director’s Cut gesehen.
Interessant ist ja, dass gerade das Ringen Salieris um Ausdruckskraft ihn scheitern lässt. Seine Gebete sind nicht kontemplativ, sondern er fordert Gott heraus. So bleibt sein Verhältnis zur Kreativität ein negatives.
Gewohnheiten
Sowohl physische als auch sprachliche Gewohnheiten schleichen sich immer wieder ein, und man braucht schon jemanden, der einen darauf hinweist – manchmal einen sehr guten Beobachter. Alles, was zur Gewohnheit wird, schränkt unseren improvisatorischen Geist ein.
Entfremdung
Der Gedanke, dass es darauf ankommt, beim Schöpfen den Prozess statt das Produkt in den Vordergrund zu stellen, findet sich auch bei Marx im Konzept der „entfremdeten Arbeit“, der wir in der kapitalistischen Produktionsweise ausgesetzt sind. Marx dürfte den Begriff der Entfremdung von Hegel gemopst haben, der wiederum der erste deutsche Philosoph war, der ernsthaft chinesisches Gedankengut rezipiert und aufgenommen hat – Taoismus und Buddhismus.
Karl Valentin – ein Blockierer?
Aus der Impro-Perspektive muss man Valentin wohl als Blockierer oder zumindest als ewigen Nein-Sager bezeichnen. Seine Partnerin muss das Kleinholz seiner Logik wieder zusammensetzen, und er zerstört es umso mutwilliger. Allerdings hält er permanent den improvisatorischen Ball in der Luft. Laut Auskunft von Karlstadt konnte Valentin sich den Text auch nie richtig merken und so ging man immer wieder zu Improvisiertem über, was zu großartigen, nicht erhaltenen Gags führte. Karlstadt beschwor sich selbst während des Aufführens, sich die Gags zu merken, konnte aber anschließend nie eine Zeile rekapitulieren. Traurig, wenn man bedenkt, wie leicht man heutzutage Ton und Film aufnehmen kann.
