Sich berühren lassen

„Teflon-Spieler“ lassen alles an sich abprallen. Emotionale Reaktionen sind ebenso unwahrscheinlich wie inhaltliche Fortführung. Es wird alles kleingeredet und auf Erbsengröße gebracht.Wir müssen an das emotionale Gedächtnis herankommen. Stell dir vor, du bist es, der gerade verlassen wird.Ist das nicht

Kopier-Reflex

Seltsam, der bei vielen Impro-Spielern so ausgeprägte Kopier-Reflex: Die Figur des Gegenüber wird in Tonfall, Körpersprache, sozialem und theatralem Status kopiert. Vielleicht wird hier eine wertvolle soziales Verhaltensweise auf die Bühne übertragen. Bloß hier ist sie ziemlich unbrauchbar. Es ergibt

Konflikt

Die Rolle des Konflikts ist gerade im Improtheater etwas schwierig zu erfassen. Konflikte an sich sind für den Zuschauer nur wenig interessant. Wichtig sind innere Konflikte. Dennoch sind Konflikte als Narrativ-Element entscheidend. Konflikte dürfen wir hier nicht mit „Katastrophen“ verwechseln.

Choicecoaching

„So wie bei überfürsorglichen Eltern gibt es die Gefahr, dass man die Schüler versteift.“Asaf Ronen (Directing Improv)spricht vom Entscheidungs-Coaching („Choicecoaching“). Lehrer, die die szenischen Entscheidungen der Schüler verbessern, statt sie zu ermutigen, den Weg fortzusetzen. Diese Reinreden in szenische Entscheidungen

Musikwahrnehmung

Eine andere Art, Musik zu betrachten bzw. zu kategorisieren, beschreiben Bogart&Landau im Viewpoints. Bei ihnen geht es zwar darum, welche Musik auf welchem Viewpoints-Level genutzt werden kann, aber auch für Fragen der Perzeption interessant:1. Stücke ohne Text, die atomsphärisch, repetitiv,